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	<title>Kommentare für Unerzogen</title>
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	<description>Respektvoller Umgang mit Kindern</description>
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		<title>Kommentar zu Opfer von Christian Alexander Tietgen</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/weblog/2010/11/11/opfer/comment-page-1/#comment-31510</link>
		<dc:creator>Christian Alexander Tietgen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:20:10 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Eindruck ist, dass tatsächlich Mobbingopfer von Mobbern so bezeichnet werden, um sie zu erniedrigen und sich selbst aufzuwerten.</description>
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		<title>Kommentar zu Warum man im Unterricht nicht reden darf von 1998</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/weblog/2009/05/17/warum-man-im-unterricht-nicht-reden-darf/comment-page-1/#comment-30707</link>
		<dc:creator>1998</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:01:48 +0000</pubDate>
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		<description>das ist natürlich echt nervig ich mach es auch nicht:)))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das ist natürlich echt nervig ich mach es auch nicht:)))</p>
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		<title>Kommentar zu Warum man im Unterricht nicht reden darf von 1998</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/weblog/2009/05/17/warum-man-im-unterricht-nicht-reden-darf/comment-page-1/#comment-30706</link>
		<dc:creator>1998</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:01:03 +0000</pubDate>
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		<description>Lehrer sind ziehmlich pingelig was sowas angeht also muss man einfach ruhig sein und sich melden</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lehrer sind ziehmlich pingelig was sowas angeht also muss man einfach ruhig sein und sich melden</p>
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		<title>Kommentar zu Kommentar zu einem Interview mit Manfred Spitzer von Jan Nolte</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-30363</link>
		<dc:creator>Jan Nolte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 11:59:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Mirjam: auch die tollsten und neusten hochtechnologischen Gerätschaften bringen die Wissenschaft keinen Meter weiter, wenn der Wissenschaftler, der sie nutzt, nicht zumindest ansatzweise dazu fähig ist, in größeren Zusammenhängen zu denken und alle denkbaren Eventualitäten in seinen Forschungen mit einzubeziehen. Dass Spitzer hier alles andere als neutral ist, erkennt man an seinen Argumentationen. Seine Worte klingen mehr wie die eines Moralisten als die eines Wissenschaftlers. Seine Schlußfolgerungen sind völlig eindimensional.
Aber diese sind halt völlig im Einklang mit dem Konsens, der unter dem Großteil der Gesellschaft besteht. Und das war, ist und wird leider immer das größte Problem in der wissenschaftlichen Arbeit bleiben. Dem Mehrheitsdenken gegenüber kritisch zu bleiben ist für die meisten Menschen (vorallem für erzogene Menschen ;) ) unheimlich schwierig. Da kann man den Studenten noch so viele Richtlinen zu neutralen Arbeitsweisen mit auf den Weg geben.

Es heißt doch eigentlich im Zweifel für den Angeklagten. Dass du dir Gedanken über den Konsum deiner Kinder machst ist löblich. Dass du dann aber einfach nach deinen Schlußfolgerungen handelst, ist es nicht. Zweifel sind angebracht, ja. Deinen Kindern hilfst du aber nur damit, wenn du ihnen diese Zweifel mitteilst und darüber diskutierst, anstatt einfach zu reglementieren. Nur so kannst du bei deinen Kindern den Grundstein zu einer kritischen Haltung den Medien gegenüber legen.
Was dir mehr Sorgen machen sollte, als der Medienkonsum, ist, dass es dir - wie du sagst - eine Freude ist deine Kinder zu reglementieren. Dem solltest du vielleicht lieber mal auf den Grund gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mirjam: auch die tollsten und neusten hochtechnologischen Gerätschaften bringen die Wissenschaft keinen Meter weiter, wenn der Wissenschaftler, der sie nutzt, nicht zumindest ansatzweise dazu fähig ist, in größeren Zusammenhängen zu denken und alle denkbaren Eventualitäten in seinen Forschungen mit einzubeziehen. Dass Spitzer hier alles andere als neutral ist, erkennt man an seinen Argumentationen. Seine Worte klingen mehr wie die eines Moralisten als die eines Wissenschaftlers. Seine Schlußfolgerungen sind völlig eindimensional.<br />
Aber diese sind halt völlig im Einklang mit dem Konsens, der unter dem Großteil der Gesellschaft besteht. Und das war, ist und wird leider immer das größte Problem in der wissenschaftlichen Arbeit bleiben. Dem Mehrheitsdenken gegenüber kritisch zu bleiben ist für die meisten Menschen (vorallem für erzogene Menschen ;) ) unheimlich schwierig. Da kann man den Studenten noch so viele Richtlinen zu neutralen Arbeitsweisen mit auf den Weg geben.</p>
<p>Es heißt doch eigentlich im Zweifel für den Angeklagten. Dass du dir Gedanken über den Konsum deiner Kinder machst ist löblich. Dass du dann aber einfach nach deinen Schlußfolgerungen handelst, ist es nicht. Zweifel sind angebracht, ja. Deinen Kindern hilfst du aber nur damit, wenn du ihnen diese Zweifel mitteilst und darüber diskutierst, anstatt einfach zu reglementieren. Nur so kannst du bei deinen Kindern den Grundstein zu einer kritischen Haltung den Medien gegenüber legen.<br />
Was dir mehr Sorgen machen sollte, als der Medienkonsum, ist, dass es dir &#8211; wie du sagst &#8211; eine Freude ist deine Kinder zu reglementieren. Dem solltest du vielleicht lieber mal auf den Grund gehen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Warum man im Unterricht nicht reden darf von chaly</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/weblog/2009/05/17/warum-man-im-unterricht-nicht-reden-darf/comment-page-1/#comment-30108</link>
		<dc:creator>chaly</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 19:58:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss wegen so einem scheiß Jungen jetzt ne Strafarbeit machen weil der mich im unterricht die ganze zeit geärgert hat dann hab ich was zurück gesagt und fuuuup eine Strafarbeit. Und wir haben auch so en Lehrer der allen ne Strafarbeit giebt auch wenns nur einer war und dem erzähl ich des mal mit dem Gesetz das man nur demjenigen ne Strafarbeit geben darf dem es auch zusteht. Aber so richtig profesjonell XD</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss wegen so einem scheiß Jungen jetzt ne Strafarbeit machen weil der mich im unterricht die ganze zeit geärgert hat dann hab ich was zurück gesagt und fuuuup eine Strafarbeit. Und wir haben auch so en Lehrer der allen ne Strafarbeit giebt auch wenns nur einer war und dem erzähl ich des mal mit dem Gesetz das man nur demjenigen ne Strafarbeit geben darf dem es auch zusteht. Aber so richtig profesjonell XD</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Kommentar zu einem Interview mit Manfred Spitzer von eva</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-30068</link>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:03:29 +0000</pubDate>
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		<description>hallo ihr lieben
ich bräuchte ganz ganz dringend die quelle von dieser zeitschrift / ausgabe usw...
ich habe lediglich eine kopie von dem interview und keine quellenangaben dazu
jedoch möchte ich spitzer in einer hausarbeit zitieren
kann mir jemand weiterhelfen???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo ihr lieben<br />
ich bräuchte ganz ganz dringend die quelle von dieser zeitschrift / ausgabe usw&#8230;<br />
ich habe lediglich eine kopie von dem interview und keine quellenangaben dazu<br />
jedoch möchte ich spitzer in einer hausarbeit zitieren<br />
kann mir jemand weiterhelfen???</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Ich will meine Kinder nicht der Werbung aussetzen&#8221; von Mirjam</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/03/ich-will-meine-kinder-nicht-der-werbung-aussetzen/comment-page-1/#comment-29906</link>
		<dc:creator>Mirjam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 20:01:28 +0000</pubDate>
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		<description>Werbung mögen Kinder tatsächlich sehr gerne und auch ich erinnere mich, dass ich als Kind sehr gerne Werbung geguckt habe. Vor allem während des Kinderprogramms, weil da natürlich Werbespots liefen, die genau auf meine Zielgruppe zugeschnitten waren. Ich finde es sehr wichtig, mit Kindern mal Werbung zu schauen und genau zu beobachten, wie Konsumwünsche geweckt werden. Z.B. Farben, Musik, lustige Geschichten, Vorbilder, etc. Davon abgesehen hilft aber auch das beste Wissen nichts. Wünsche entstehen, auch wenn ich die Mechanismen durchschaue. Wenn ich z.B. Kataloge anschaue (wunderbares Beispiel dafür ist der Tchibokatalog), entwickle ich automatisch Wünsche, die ich vorher nicht hatte, weil mir z.B. die Existenz bestimmter Produkte noch nicht mal bewusst war, geschweige denn mein Interesse auf andere Art und Weise geweckt. Natürlich kann man Werbung (eben auch Printwerbung) zur Informationsgewinnung nutzen. Gleichzeitig machen zu viele Wünsche aber auch unglücklich, weil man sich nicht mehr einfach freut, an dem, was man hat, sondern ständig überlegt, wie viel besser das Leben noch mit diesem oder jenem Produkt wäre. Da man außerdem nicht alles haben kann, kommt zusätzlich unnötige Frustration ins Spiel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung mögen Kinder tatsächlich sehr gerne und auch ich erinnere mich, dass ich als Kind sehr gerne Werbung geguckt habe. Vor allem während des Kinderprogramms, weil da natürlich Werbespots liefen, die genau auf meine Zielgruppe zugeschnitten waren. Ich finde es sehr wichtig, mit Kindern mal Werbung zu schauen und genau zu beobachten, wie Konsumwünsche geweckt werden. Z.B. Farben, Musik, lustige Geschichten, Vorbilder, etc. Davon abgesehen hilft aber auch das beste Wissen nichts. Wünsche entstehen, auch wenn ich die Mechanismen durchschaue. Wenn ich z.B. Kataloge anschaue (wunderbares Beispiel dafür ist der Tchibokatalog), entwickle ich automatisch Wünsche, die ich vorher nicht hatte, weil mir z.B. die Existenz bestimmter Produkte noch nicht mal bewusst war, geschweige denn mein Interesse auf andere Art und Weise geweckt. Natürlich kann man Werbung (eben auch Printwerbung) zur Informationsgewinnung nutzen. Gleichzeitig machen zu viele Wünsche aber auch unglücklich, weil man sich nicht mehr einfach freut, an dem, was man hat, sondern ständig überlegt, wie viel besser das Leben noch mit diesem oder jenem Produkt wäre. Da man außerdem nicht alles haben kann, kommt zusätzlich unnötige Frustration ins Spiel.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kommentar zu einem Interview mit Manfred Spitzer von Mirjam</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-29904</link>
		<dc:creator>Mirjam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 19:40:40 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Glück haben wir ja heute völlig andere wissenschaftliche Möglichkeiten als vor 214 Jahren und können daher tatsächlich relativ gut erkunden, was welche Tätigkeit z.B. im Gehirn auslöst. Natürlich ist trotzdem nicht ausgeschlossen oder sogar sehr wahrscheinlich, dass sich einiges unseres heutigen Wissens irgendwann als falsch herausstellen wird. Trotzdem würde ich daraus nicht ableiten, dass man auf keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse oder, s. o. in Lexas Beitrag, auf eigene Beobachtungsgabe vertrauen sollte. Das würde ja bedeuten, dass jegliche Fachkompetenz angezweifelt wird. Menschen wie Manfred Spitzer beschäftigen sich seit so langer Zeit in vielfältiger Art und Weise mit dieser Thematik, dass es mir eher naiv erscheint, seine Argumente einfach so wegzuwischen. Ich bin froh, dass es Spezialisierungen in Berufen gibt, da keiner von uns die Zeit hätte, sich mit jeder Thematik so ausführlich zu beschäftigen. Einfach eine Meinung dagegen zu halten ist zwar legitim, beschreibt aber lediglich eine nicht bewiesene Annahme. Das ist auch nicht fundierter. Natürlich hat er wohl vorwiegend &quot;erzogene&quot;Menschen untersucht und somit eine andere Basis. Doch solange es keine entsprechenden Studien mit &quot;unerzogenen&quot; Menschen gibt, mache ich mir durchaus Gedanken zu diesem Thema. Ich glaube, dass wir alle, auch die Erwachsenen kaum je eine wirkliche Medienkompetenz erlangen können, weil die Medien heutzutage so komplex sind und auch so komplex auf uns und unsere Sinne wirken, dass wir sie gar nicht in Gänze durchdringen und somit auch nicht bewusst steuern können. Zu einem gewissen Anteil sind wir ihnen also ausgeliefert und lassen ihnen Zugang in unsere Gehirn- und Gefühlswelten ohne dies kontrollieren zu können. Ich betrachte Fernsehen und Internet wirklich als eine Art Droge, wie z.B. Haschisch oder auch einfacher Zigaretten oder Alkohol, die ich zwar intellektuel begreifen und ab einem bestimmten Punkt als gefährlich einstufen kann undund trotz meines Wissens und meiner kritischen Reflexion kann es mir passieren, dass ich Süchte entwickle, die ich zum Teil noch nicht einmal bemerke, die aber sogar persönlichkeitsverändernd wirken können. Aber selbst wenn ich als Erwachsene sehr viel Zeit vor dem Fernseher verbringe, profitiere ich noch davon, dass ich als Kind so viele Stunden getobt habe und mein Gehirn sich in der Interaktion mit anderen Menschen und mir selbst entwickeln durfte. Denn jede Stunde, die ich vor dem Fernseher verbringe, hält mich von reichhaltigeren Realerfahrungen ab. Und gerade in der Kindheit, wo sich viele Körper-, Geist-, und Hirnstrukturen erst noch bilden und sehr viel stärker weiterentwickeln, halte ich das für sehr bedenklich. Insofern ist es mir eine Freude, meine Kinder und mich selbst in Punkto Fernsehen zu reglementieren, da ich zu wissen glaube, dass wir alle den Einfluss der neuen Medien nicht selbstbestimmt kontrollieren können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück haben wir ja heute völlig andere wissenschaftliche Möglichkeiten als vor 214 Jahren und können daher tatsächlich relativ gut erkunden, was welche Tätigkeit z.B. im Gehirn auslöst. Natürlich ist trotzdem nicht ausgeschlossen oder sogar sehr wahrscheinlich, dass sich einiges unseres heutigen Wissens irgendwann als falsch herausstellen wird. Trotzdem würde ich daraus nicht ableiten, dass man auf keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse oder, s. o. in Lexas Beitrag, auf eigene Beobachtungsgabe vertrauen sollte. Das würde ja bedeuten, dass jegliche Fachkompetenz angezweifelt wird. Menschen wie Manfred Spitzer beschäftigen sich seit so langer Zeit in vielfältiger Art und Weise mit dieser Thematik, dass es mir eher naiv erscheint, seine Argumente einfach so wegzuwischen. Ich bin froh, dass es Spezialisierungen in Berufen gibt, da keiner von uns die Zeit hätte, sich mit jeder Thematik so ausführlich zu beschäftigen. Einfach eine Meinung dagegen zu halten ist zwar legitim, beschreibt aber lediglich eine nicht bewiesene Annahme. Das ist auch nicht fundierter. Natürlich hat er wohl vorwiegend &#8220;erzogene&#8221;Menschen untersucht und somit eine andere Basis. Doch solange es keine entsprechenden Studien mit &#8220;unerzogenen&#8221; Menschen gibt, mache ich mir durchaus Gedanken zu diesem Thema. Ich glaube, dass wir alle, auch die Erwachsenen kaum je eine wirkliche Medienkompetenz erlangen können, weil die Medien heutzutage so komplex sind und auch so komplex auf uns und unsere Sinne wirken, dass wir sie gar nicht in Gänze durchdringen und somit auch nicht bewusst steuern können. Zu einem gewissen Anteil sind wir ihnen also ausgeliefert und lassen ihnen Zugang in unsere Gehirn- und Gefühlswelten ohne dies kontrollieren zu können. Ich betrachte Fernsehen und Internet wirklich als eine Art Droge, wie z.B. Haschisch oder auch einfacher Zigaretten oder Alkohol, die ich zwar intellektuel begreifen und ab einem bestimmten Punkt als gefährlich einstufen kann undund trotz meines Wissens und meiner kritischen Reflexion kann es mir passieren, dass ich Süchte entwickle, die ich zum Teil noch nicht einmal bemerke, die aber sogar persönlichkeitsverändernd wirken können. Aber selbst wenn ich als Erwachsene sehr viel Zeit vor dem Fernseher verbringe, profitiere ich noch davon, dass ich als Kind so viele Stunden getobt habe und mein Gehirn sich in der Interaktion mit anderen Menschen und mir selbst entwickeln durfte. Denn jede Stunde, die ich vor dem Fernseher verbringe, hält mich von reichhaltigeren Realerfahrungen ab. Und gerade in der Kindheit, wo sich viele Körper-, Geist-, und Hirnstrukturen erst noch bilden und sehr viel stärker weiterentwickeln, halte ich das für sehr bedenklich. Insofern ist es mir eine Freude, meine Kinder und mich selbst in Punkto Fernsehen zu reglementieren, da ich zu wissen glaube, dass wir alle den Einfluss der neuen Medien nicht selbstbestimmt kontrollieren können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Angst vor der Freiheit. Was macht &#8220;unerzogen&#8221; so schwierig für erzogene Menschen? von Hanna</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-29702</link>
		<dc:creator>Hanna</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:15:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo

Ich schreibe normalerweise nicht zu Blogs im Internet, habe mir aber schon einige Erziehungsratgeber durchgelesen, die jedoch alle nicht ansatzweise an das Niveau von diesen Beiträgen rankamen. Wenn man eurer Definition folgt bin ich eine &quot;Erzogene&quot;, da meine Eltern Regeln für das Familienleben aufgestellt haben, mir Grenzen gesetzt haben und mir als Vorbilder dienten. Sie haben nie Gewalt angewandt, es gab keinen massiven Druck und keine Bestrafungen oder Verbote, aber viele taktische Überredungsversuche und lange Erklärungen. Wenn es etwas gab, was sie nicht gut fanden (z.B. rauchen, kiffen etc.)  haben sie mir sehr genau und ausführlich erklärt, wo sie die Gefahren sahen und dann letztendlich aber die Entscheidung mir überlassen. In anderen Fällen haben sie entschieden (wieviel Taschengeld, wann nach Hause kommen etc.), nachdem sie sich vorher meine Argumente angehört hatten und mir dann ihre begründet vorgetragen haben. 
Ich habe Ihnen dafür sehr viel Vertrauen entgegengebracht und erst ganz allmählich erkannt, dass sie trotzdem nicht immer wissen können was für mich die &quot;richtige&quot; Entscheidung ist. Lange Zeit hatte ich auch Angst sie zu enttäuschen (auch wenn diese Angst im Nachhinein wahrscheinlich unbegründet war) und hatte deshalb auch häufiger Bauchschmerzen (das sprichwörtliche &quot;schlechte Gewissen&quot;) wenn ich einen Ratschlag von Ihnen nicht angenommen hatte, da ich ja davon ausging, dass sie immer nur mein Bestes wollten. 

Jetzt, mit Ende 20, ist das vorbei. Ich treffe meine Entscheidungen und stehe zu ihnen, ich entscheide selbst wann ich mir von meinen Eltern Rat hole und lasse ihn mir nicht mehr aufdrängen und nach einiger Verwirrung und Verärgerung haben sie darauf sehr positiv reagiert. Ich glaube im Nachhinein, dass ich diesen Schritt schon viel früher hätte schaffen können, aber bin einfach nur froh, dass ich es &quot;geschafft&quot; habe (und seitdem auch meine Bauchschmerzen los bin). Geschaftt nicht zuletzt auch deshalb, weil meine Eltern mir immer signalisiert haben, dass ich meinen eigenen Weg gehen solle und sie mich dabei auch sehr unterstützt haben.

Ist meine Erziehung nun eine Art Kompromiss aus &quot;Erziehung&quot; und &quot;Nichterziehung&quot;? Oder ist es die &quot;butterweiche Erziehung&quot; von der ihr sprecht? Ich bin jetzt glücklich damit wie es gelaufen ist und kann daher nur schwer glauben, dass eine komplette &quot;Nichterziehung&quot; besser gewesen wäre. Aber überzeugt mich vom Gegenteil ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Ich schreibe normalerweise nicht zu Blogs im Internet, habe mir aber schon einige Erziehungsratgeber durchgelesen, die jedoch alle nicht ansatzweise an das Niveau von diesen Beiträgen rankamen. Wenn man eurer Definition folgt bin ich eine &#8220;Erzogene&#8221;, da meine Eltern Regeln für das Familienleben aufgestellt haben, mir Grenzen gesetzt haben und mir als Vorbilder dienten. Sie haben nie Gewalt angewandt, es gab keinen massiven Druck und keine Bestrafungen oder Verbote, aber viele taktische Überredungsversuche und lange Erklärungen. Wenn es etwas gab, was sie nicht gut fanden (z.B. rauchen, kiffen etc.)  haben sie mir sehr genau und ausführlich erklärt, wo sie die Gefahren sahen und dann letztendlich aber die Entscheidung mir überlassen. In anderen Fällen haben sie entschieden (wieviel Taschengeld, wann nach Hause kommen etc.), nachdem sie sich vorher meine Argumente angehört hatten und mir dann ihre begründet vorgetragen haben. <br />
Ich habe Ihnen dafür sehr viel Vertrauen entgegengebracht und erst ganz allmählich erkannt, dass sie trotzdem nicht immer wissen können was für mich die &#8220;richtige&#8221; Entscheidung ist. Lange Zeit hatte ich auch Angst sie zu enttäuschen (auch wenn diese Angst im Nachhinein wahrscheinlich unbegründet war) und hatte deshalb auch häufiger Bauchschmerzen (das sprichwörtliche &#8220;schlechte Gewissen&#8221;) wenn ich einen Ratschlag von Ihnen nicht angenommen hatte, da ich ja davon ausging, dass sie immer nur mein Bestes wollten. </p>
<p>Jetzt, mit Ende 20, ist das vorbei. Ich treffe meine Entscheidungen und stehe zu ihnen, ich entscheide selbst wann ich mir von meinen Eltern Rat hole und lasse ihn mir nicht mehr aufdrängen und nach einiger Verwirrung und Verärgerung haben sie darauf sehr positiv reagiert. Ich glaube im Nachhinein, dass ich diesen Schritt schon viel früher hätte schaffen können, aber bin einfach nur froh, dass ich es &#8220;geschafft&#8221; habe (und seitdem auch meine Bauchschmerzen los bin). Geschaftt nicht zuletzt auch deshalb, weil meine Eltern mir immer signalisiert haben, dass ich meinen eigenen Weg gehen solle und sie mich dabei auch sehr unterstützt haben.</p>
<p>Ist meine Erziehung nun eine Art Kompromiss aus &#8220;Erziehung&#8221; und &#8220;Nichterziehung&#8221;? Oder ist es die &#8220;butterweiche Erziehung&#8221; von der ihr sprecht? Ich bin jetzt glücklich damit wie es gelaufen ist und kann daher nur schwer glauben, dass eine komplette &#8220;Nichterziehung&#8221; besser gewesen wäre. Aber überzeugt mich vom Gegenteil ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Warum man im Unterricht nicht reden darf von rina</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/weblog/2009/05/17/warum-man-im-unterricht-nicht-reden-darf/comment-page-1/#comment-29569</link>
		<dc:creator>rina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 15:39:00 +0000</pubDate>
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		<description>was darf ich nicht im unterricht machen und die gründe bitte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was darf ich nicht im unterricht machen und die gründe bitte</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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