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	<title>Kommentare zu: &#8220;Aber Studien haben doch eindeutig belegt&#8230;&#8221;</title>
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	<description>Respektvoller Umgang mit Kindern</description>
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		<title>Von: Michi</title>
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		<dc:creator>Michi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 10:31:13 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Artikel bezieht sich ja auf Schulkinder.
Aber was ist denn mit Kindern, die so jung sind, dass sie noch gar nicht zu Schule gehen und wo die Mutter auch immer zu Hause ist, sodass auch der Stressfaktor Schule/Kindergarten gar nicht vorhanden ist?

Neugierige Grüße von
Michi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel bezieht sich ja auf Schulkinder.<br />
Aber was ist denn mit Kindern, die so jung sind, dass sie noch gar nicht zu Schule gehen und wo die Mutter auch immer zu Hause ist, sodass auch der Stressfaktor Schule/Kindergarten gar nicht vorhanden ist?</p>
<p>Neugierige Grüße von<br />
Michi</p>
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		<title>Von: Johanna</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2006/10/12/aber-studien-haben-doch-eindeutig-belegt/comment-page-1/#comment-89</link>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 07:05:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin skeptisch, was deine Erfahrung angeht. Hast du *alle* Kinder gefragt, ob sie zu Hause viel fernsehen, oder nur die &quot;aggressiv-auffäligen&quot;? Bei den &quot;Daten&quot; in Studien und eigenen Beobachtungen muss man immer sehr vorsichtig sein. Weißt du, wie die Verhältnisse zu Hause sind? Nur weil es ein Montessori Kindergarten ist, heißt es ja noch lange nicht, dass die Kinder nicht erzogen werden (wahrscheinlich wird kaum einer dort nicht erzogen!). &quot;Erlauben&quot; die Eltern den Fernsehkonsum, sagen aber ständig, wie schlecht es ist (und setzen ihre Kinder damit noch zusätzlichen Stress aus)?

Was waren das für Kinder? Wurden sie &quot;nicht erzogen&quot; oder erzogen? Wurden sie vernachlässigt? Wie viele Stunden haben die Eltern Zeit für das Kind? Was machten die Eltern während ihre Kinder fernsahen? Wurde über die Fernsehsendungen gesprochen? Mussten die Kinder das Gesehene allein &quot;verarbeiten&quot;? Haben die Kinder allein ferngesehen oder zusammen mit den Eltern? Haben sich die Eltern über die Fernsehinhalte erkundigt? Wie lange wurde die Studie durchgeführt? Wie lange und wie wurden die Daten gesammelt? Haben die Experimenter die Kinder täglich begleitet? Haben die Eltern Angaben gemacht oder die Kinder? Wer hat die Studie geführt? Wurden den Kindern andere Angebote gemacht? Hatten die Kinder Zugang zu anderen Medien und Ressourcen? Hatten sie die Möglichkeit, mit anderen Kindern zu spielen? ...

Diese Fragen und viele mehr werden in diesen Zusammenfassungen von Studien oder eigenen Beobachtungen nie berücksichtigt! Da steht dann nur &quot;zahlreiche Studien haben ergeben,  
dass Kinder, die 3 Stunden am Tag fernsehen durchschnittlich 2 Noten schlechter sind als Vergleichskinder, die keinen Fernseher im Haus hatten&quot;. (Die Zahlen sind erfunden und der Satz auch. Ist aber immer ungefähr so.) Oder &quot;Meiner Erfahrung nach sind Kinder, die viel fernsehen viel aggressiver&quot; – Gab es noch andere Gründe, warum die Kinder hätten aggressiv sein können? Wie ist die allgemeine Stimmung zu Hause? *Warum* wird zu Hause viel ferngesehen? Ich kann mir vorstellen, dass ein Kind aggressiv wird, wenn der Fernseher das einzige Angebot ist und das Kind nicht wann immer es will zu den Eltern kann um was anderes zu tun. Wenn sonst Langeweile herrscht. 

Und was ist mit Vergleichskindern in der Studie? Warum hatten die keinen Fernseher? Waren deren Eltern besonders intellektuell und lehnten daher einen Fernseher ab? Hatten diese Eltern mehr Zeit für ihre Kinder? Hatten sie strikte Regeln was den Fernsehr betrifft und was haben sie stattdessen gemacht?

Ich bin da sehr skeptisch. Ich habe bei meiner Tochter keinerlei Aggressivitiät in ihrer Fernsehphase ausmachen können. 

Im Übrigen machen wir hier kein &quot;Experiment&quot; :) Oder wenn, dann machen *alle* Eltern ein &quot;Experiment&quot; mit ihren Kindern. Keiner weiß, was dabei rauskommt. Es gibt keine Garantien, auch nicht für Erziehung! Was Nichterzieher machen (bzw. nicht machen), tun sie aus ethischen Gründen und weil es ihnen einleuchtet, dass man Kindern zu nichts zwingen darf. Nur verantwortungsvoll begleiten können wir. Wir tun das nicht, &quot;um herauszufinden, ob so was klappen kann&quot; (was für mich die Essenz des &quot;Experiments&quot; wäre). In diesem &quot;Klappen&quot; wäre auch enthalten, dass man eine gewisse *Erwartungshaltung* hat, dass das Kind so oder so *wird*. Gerade darum geht es eben *nicht* :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin skeptisch, was deine Erfahrung angeht. Hast du <strong>alle</strong> Kinder gefragt, ob sie zu Hause viel fernsehen, oder nur die &#8220;aggressiv-auffäligen&#8221;? Bei den &#8220;Daten&#8221; in Studien und eigenen Beobachtungen muss man immer sehr vorsichtig sein. Weißt du, wie die Verhältnisse zu Hause sind? Nur weil es ein Montessori Kindergarten ist, heißt es ja noch lange nicht, dass die Kinder nicht erzogen werden (wahrscheinlich wird kaum einer dort nicht erzogen!). &#8220;Erlauben&#8221; die Eltern den Fernsehkonsum, sagen aber ständig, wie schlecht es ist (und setzen ihre Kinder damit noch zusätzlichen Stress aus)?</p>
<p>Was waren das für Kinder? Wurden sie &#8220;nicht erzogen&#8221; oder erzogen? Wurden sie vernachlässigt? Wie viele Stunden haben die Eltern Zeit für das Kind? Was machten die Eltern während ihre Kinder fernsahen? Wurde über die Fernsehsendungen gesprochen? Mussten die Kinder das Gesehene allein &#8220;verarbeiten&#8221;? Haben die Kinder allein ferngesehen oder zusammen mit den Eltern? Haben sich die Eltern über die Fernsehinhalte erkundigt? Wie lange wurde die Studie durchgeführt? Wie lange und wie wurden die Daten gesammelt? Haben die Experimenter die Kinder täglich begleitet? Haben die Eltern Angaben gemacht oder die Kinder? Wer hat die Studie geführt? Wurden den Kindern andere Angebote gemacht? Hatten die Kinder Zugang zu anderen Medien und Ressourcen? Hatten sie die Möglichkeit, mit anderen Kindern zu spielen? ...</p>
<p>Diese Fragen und viele mehr werden in diesen Zusammenfassungen von Studien oder eigenen Beobachtungen nie berücksichtigt! Da steht dann nur &#8220;zahlreiche Studien haben ergeben,  <br />
dass Kinder, die 3 Stunden am Tag fernsehen durchschnittlich 2 Noten schlechter sind als Vergleichskinder, die keinen Fernseher im Haus hatten&#8221;. (Die Zahlen sind erfunden und der Satz auch. Ist aber immer ungefähr so.) Oder &#8220;Meiner Erfahrung nach sind Kinder, die viel fernsehen viel aggressiver&#8221; – Gab es noch andere Gründe, warum die Kinder hätten aggressiv sein können? Wie ist die allgemeine Stimmung zu Hause? <strong>Warum</strong> wird zu Hause viel ferngesehen? Ich kann mir vorstellen, dass ein Kind aggressiv wird, wenn der Fernseher das einzige Angebot ist und das Kind nicht wann immer es will zu den Eltern kann um was anderes zu tun. Wenn sonst Langeweile herrscht. </p>
<p>Und was ist mit Vergleichskindern in der Studie? Warum hatten die keinen Fernseher? Waren deren Eltern besonders intellektuell und lehnten daher einen Fernseher ab? Hatten diese Eltern mehr Zeit für ihre Kinder? Hatten sie strikte Regeln was den Fernsehr betrifft und was haben sie stattdessen gemacht?</p>
<p>Ich bin da sehr skeptisch. Ich habe bei meiner Tochter keinerlei Aggressivitiät in ihrer Fernsehphase ausmachen können. </p>
<p>Im Übrigen machen wir hier kein &#8220;Experiment&#8221; :) Oder wenn, dann machen <strong>alle</strong> Eltern ein &#8220;Experiment&#8221; mit ihren Kindern. Keiner weiß, was dabei rauskommt. Es gibt keine Garantien, auch nicht für Erziehung! Was Nichterzieher machen (bzw. nicht machen), tun sie aus ethischen Gründen und weil es ihnen einleuchtet, dass man Kindern zu nichts zwingen darf. Nur verantwortungsvoll begleiten können wir. Wir tun das nicht, &#8220;um herauszufinden, ob so was klappen kann&#8221; (was für mich die Essenz des &#8220;Experiments&#8221; wäre). In diesem &#8220;Klappen&#8221; wäre auch enthalten, dass man eine gewisse <strong>Erwartungshaltung</strong> hat, dass das Kind so oder so <strong>wird</strong>. Gerade darum geht es eben <strong>nicht</strong> :)</p>
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		<title>Von: Horst Frankenmann</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2006/10/12/aber-studien-haben-doch-eindeutig-belegt/comment-page-1/#comment-87</link>
		<dc:creator>Horst Frankenmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 19:15:16 +0000</pubDate>
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		<description>Unsere Tochter - 4 1/2 - geht in einen Montessori-Kindergarten, wo es in der Früh und am Nachmittag die Möglichkeit gibt, zusammen mit den Kindern noch einige Zeit zu verbringen. Meine Erfahrung ist, dass die Kinder, die zu Hause viel fernsehen, das Gesehene dann &quot;abarbeiten&quot; müssen und im Spiel um einiges aggressiver sind als die Kinder, die nicht schon am Morgen vor dem TV sitzen. 
Es erscheint mir auch nachvollziehbar, dass die zum Teil doch sehr emotionalen Geschichten - in extrem kurzen Sequenzen geschnitten, wie es halt im MTV Zeitalter üblich ist - für Kinder in einer Phase, in derdie Gehirnentwicklung noch voll im Gange ist, einen anderen Effekt haben als eine ruhig vorgetragene Erzählung und dass Kinder durch den Konsum dieser (Kinder-) TV-Sendungen einem nicht unwesentlichen Stress ausgesetzt werden - und das muss ja nicht sein...

Bin jedenfalls interessiert am weiteren Verlauf des &quot;Experiments&quot; und wünsche guten Erfolg -
Grüße 
Horst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Tochter &#8211; 4 1/2 &#8211; geht in einen Montessori-Kindergarten, wo es in der Früh und am Nachmittag die Möglichkeit gibt, zusammen mit den Kindern noch einige Zeit zu verbringen. Meine Erfahrung ist, dass die Kinder, die zu Hause viel fernsehen, das Gesehene dann &#8220;abarbeiten&#8221; müssen und im Spiel um einiges aggressiver sind als die Kinder, die nicht schon am Morgen vor dem TV sitzen. <br />
Es erscheint mir auch nachvollziehbar, dass die zum Teil doch sehr emotionalen Geschichten &#8211; in extrem kurzen Sequenzen geschnitten, wie es halt im MTV Zeitalter üblich ist &#8211; für Kinder in einer Phase, in derdie Gehirnentwicklung noch voll im Gange ist, einen anderen Effekt haben als eine ruhig vorgetragene Erzählung und dass Kinder durch den Konsum dieser (Kinder-) TV-Sendungen einem nicht unwesentlichen Stress ausgesetzt werden &#8211; und das muss ja nicht sein&#8230;</p>
<p>Bin jedenfalls interessiert am weiteren Verlauf des &#8220;Experiments&#8221; und wünsche guten Erfolg &#8211; Grüße <br />
Horst</p>
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	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2006/10/12/aber-studien-haben-doch-eindeutig-belegt/comment-page-1/#comment-12</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 18:04:39 +0000</pubDate>
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		<description>Auch ich habe bei meinen beiden Kindern keine der negativen Effekte gesehen, die so manch einer pophezeit.Trotz Selbstbestimmung in Sachen &#039;fern-sehen&#039; ;-)

Viele Grüße,
Claudia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich habe bei meinen beiden Kindern keine der negativen Effekte gesehen, die so manch einer pophezeit.Trotz Selbstbestimmung in Sachen &#8216;fern-sehen&#8217; ;-)</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Claudia</p>
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