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	<title>Kommentare zu: &#8220;Zu viel TV-Konsum macht Kinder aggressiv&#8221;</title>
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	<description>Respektvoller Umgang mit Kindern</description>
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		<title>Von: hkttk</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2006/11/09/zu-viel-tv-konsum-macht-kinder-aggressiv/comment-page-1/#comment-21461</link>
		<dc:creator>hkttk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 12:38:38 +0000</pubDate>
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		<description>hallozusammen
meine kinder schauen auch immer grusel filme ab 16 - warum? sie sind 16

kleiner witz am rande</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallozusammen<br />
meine kinder schauen auch immer grusel filme ab 16 &#8211; warum? sie sind 16</p>
<p>kleiner witz am rande</p>
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		<title>Von: moca</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2006/11/09/zu-viel-tv-konsum-macht-kinder-aggressiv/comment-page-1/#comment-98</link>
		<dc:creator>moca</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 16:45:33 +0000</pubDate>
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		<description>hallo,

vor einiger zeit habe ich mal ein sehr kurzweiliges buch des titels &quot;überfälle auf die wirklichkeit&quot; gelesen, in dem u.a. von einem etwas anderen fernsehexperiment auf einer kinder- und jugendfreizeit berichtet wurde. leider ist das buch nicht billig, ich hatte es damals aus der stadtbibliothek.
http://www.carl-auer.de/programm.php?isbn=3-89670-120-7 

moca</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo,</p>
<p>vor einiger zeit habe ich mal ein sehr kurzweiliges buch des titels &#8220;überfälle auf die wirklichkeit&#8221; gelesen, in dem u.a. von einem etwas anderen fernsehexperiment auf einer kinder- und jugendfreizeit berichtet wurde. leider ist das buch nicht billig, ich hatte es damals aus der stadtbibliothek.<br />
<a href="http://www.carl-auer.de/programm.php?isbn=3-89670-120-7" rel="nofollow">http://www.carl-auer.de/programm.php?isbn=3-89670-120-7</a> </p>
<p>moca</p>
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		<title>Von: Johanna</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2006/11/09/zu-viel-tv-konsum-macht-kinder-aggressiv/comment-page-1/#comment-93</link>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 11:53:57 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Horst, 

wenn TV-Konsum deine Kinder aggressiv macht, dann kannst du immer noch handeln und Lösungen finden, die allen gerecht werden und trotzdem die Freiheit des Kindes nicht einschränken, und vor allem herausfinden, *warum* es deine Kinder aggressiv macht. 

Ich meine nicht, nur weil meine Tochter nicht aggressiv wird, dass niemals ein Kind aggressiv wird. Die Frage ist, warum musst du DEINEM Kind den Fernseher verbieten oder einschränken, nur weil *andere* Kinder – manche Kinder – aggressiv reagieren (und dabei weißt du noch nicht Mal, welche anderen Umstände in der Familie herrschen)? 

Es gibt viele Lösungen für dieser &quot;Problem&quot;. Offensichtlich, da es Kinder gibt, die *nicht* aggressiv werden, gilt diese Theorie, TV mache aggressiv, einfach *nicht* für alle. Daher halte ich allgemeine Einschränkungen für falsch. 

Vielmehr wäre es  wichtig, herauszufinden, *warum* das Kind aggressiv wird, und dort anzusetzen. Sollte es tatsächlich herausstellen, dass trotz Begleitung beim Fernsehen, trotz darüber sprechen, trotz anderer Angebote, trotz viel Zeit für das Kind... trotz verschiedener Lösungansätze, die die Freiheit des Kindes respektieren, *wirklich* das Fernsehen daran &quot;schuld&quot; ist, dass das Kind aggressiv ist und eine Einschränkung notwendig erscheint – so würde ich mit meinem Kind darüber reden und wir würden an Lösungen arbeiten. 

Mitunter ist es auch eine wichtige Erfahrung für das Kind, dass ihn X aggressiv macht, und zu lernen, wie es damit umgehen kann (vermeiden, entspannen, Yoga, kuscheln, Fernseher verkaufen... verschiedene Lösungen). Dabei kann ich es begleiten, informieren, auf Anfrage beraten, unterstützen, helfen, darauf aufmerksam machen...

Außerdem wäre es wichtig herauszufinden, was das Bedürfnis ist, was mit dem Fernseher wiederum gestillt werden soll, und ob (sollte wirklich das Fernsehen an der Aggressivität schuld sein) dieses Bedürfnis nicht auch anders gestillt werden kann (Bedürfnis nach Geschichten: Kassetten? Bedürfnis nach Bildern: Museen? Videos mit bestimmten Inhalten? Bilderbücher? Bedürfnis nach Entspannung... Bedürfnis alleine sein...) oder teilweise anders, oder ob nur gewisse Kleinigkeiten geändert werden müssten, um das Problem zu lösen (vielleicht reicht es, die Lautstärke zu reduzieren. Vielleicht reicht es, dass das Kind nicht mit der ganzen Familie im Hintergrund fernsieht (zusätzlicher Stress), oder umgekehrt, dass das Kind *mit* jemanden oder allen aus der Familie fernsieht. Vielleicht hat es wenig Auswahl. Vielleicht reicht die Anschaffung eines Videorecorders, damit es nicht das Gefühl hat, an die Zeiten des Programms gebunden zu sein. Vielleicht meldet man sich lieber im DVD-Verleih bei Amazon an und leiht ausgewählte Filme aus nach Wunsch des Kindes. Vielleicht wäre eine Playstation der bessere Ersatz für Fernsehen, oder vielleicht hätte es gerne stattdessen eine Saisonkarte für die Schlittschuhbahn, wusste aber nichts davon. Vielleicht... X! :-)

Diskutiere doch gerne mit uns in der Mailingliste darüber :)

Gruß
Johanna</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Horst, </p>
<p>wenn TV-Konsum deine Kinder aggressiv macht, dann kannst du immer noch handeln und Lösungen finden, die allen gerecht werden und trotzdem die Freiheit des Kindes nicht einschränken, und vor allem herausfinden, <strong>warum</strong> es deine Kinder aggressiv macht. </p>
<p>Ich meine nicht, nur weil meine Tochter nicht aggressiv wird, dass niemals ein Kind aggressiv wird. Die Frage ist, warum musst du DEINEM Kind den Fernseher verbieten oder einschränken, nur weil <strong>andere</strong> Kinder – manche Kinder – aggressiv reagieren (und dabei weißt du noch nicht Mal, welche anderen Umstände in der Familie herrschen)? </p>
<p>Es gibt viele Lösungen für dieser &#8220;Problem&#8221;. Offensichtlich, da es Kinder gibt, die <strong>nicht</strong> aggressiv werden, gilt diese Theorie, TV mache aggressiv, einfach <strong>nicht</strong> für alle. Daher halte ich allgemeine Einschränkungen für falsch. </p>
<p>Vielmehr wäre es  wichtig, herauszufinden, <strong>warum</strong> das Kind aggressiv wird, und dort anzusetzen. Sollte es tatsächlich herausstellen, dass trotz Begleitung beim Fernsehen, trotz darüber sprechen, trotz anderer Angebote, trotz viel Zeit für das Kind&#8230; trotz verschiedener Lösungansätze, die die Freiheit des Kindes respektieren, <strong>wirklich</strong> das Fernsehen daran &#8220;schuld&#8221; ist, dass das Kind aggressiv ist und eine Einschränkung notwendig erscheint – so würde ich mit meinem Kind darüber reden und wir würden an Lösungen arbeiten. </p>
<p>Mitunter ist es auch eine wichtige Erfahrung für das Kind, dass ihn X aggressiv macht, und zu lernen, wie es damit umgehen kann (vermeiden, entspannen, Yoga, kuscheln, Fernseher verkaufen&#8230; verschiedene Lösungen). Dabei kann ich es begleiten, informieren, auf Anfrage beraten, unterstützen, helfen, darauf aufmerksam machen&#8230;</p>
<p>Außerdem wäre es wichtig herauszufinden, was das Bedürfnis ist, was mit dem Fernseher wiederum gestillt werden soll, und ob (sollte wirklich das Fernsehen an der Aggressivität schuld sein) dieses Bedürfnis nicht auch anders gestillt werden kann (Bedürfnis nach Geschichten: Kassetten? Bedürfnis nach Bildern: Museen? Videos mit bestimmten Inhalten? Bilderbücher? Bedürfnis nach Entspannung&#8230; Bedürfnis alleine sein&#8230;) oder teilweise anders, oder ob nur gewisse Kleinigkeiten geändert werden müssten, um das Problem zu lösen (vielleicht reicht es, die Lautstärke zu reduzieren. Vielleicht reicht es, dass das Kind nicht mit der ganzen Familie im Hintergrund fernsieht (zusätzlicher Stress), oder umgekehrt, dass das Kind <strong>mit</strong> jemanden oder allen aus der Familie fernsieht. Vielleicht hat es wenig Auswahl. Vielleicht reicht die Anschaffung eines Videorecorders, damit es nicht das Gefühl hat, an die Zeiten des Programms gebunden zu sein. Vielleicht meldet man sich lieber im DVD-Verleih bei Amazon an und leiht ausgewählte Filme aus nach Wunsch des Kindes. Vielleicht wäre eine Playstation der bessere Ersatz für Fernsehen, oder vielleicht hätte es gerne stattdessen eine Saisonkarte für die Schlittschuhbahn, wusste aber nichts davon. Vielleicht&#8230; X! :-)</p>
<p>Diskutiere doch gerne mit uns in der Mailingliste darüber :)</p>
<p>Gruß<br />
Johanna</p>
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	<item>
		<title>Von: Horst Frankenmann</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2006/11/09/zu-viel-tv-konsum-macht-kinder-aggressiv/comment-page-1/#comment-92</link>
		<dc:creator>Horst Frankenmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 11:25:06 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit dem Montessori-Kindergarten habe ich erwähnt, um damit zu beschreiben, dass die Betreuung zwar nicht unter dem Begriff &quot;Nichterziehung&quot; stattfindet, jedoch der von dir erwähnte Respekt den Kindern und ihren  Bedürfnissen gegenüber praktiziert und gelebt wird - und auch den Eltern vermittelt wird, die das auch in ihrem Familienleben umsetzten (soweit ich Einblick habe), sonst hätten sie sich nicht für diese Art Kindergarten entschieden. 

Ich habe ja keine Studie gemacht, sondern Beobachtungen - aber genau so skeptisch bin ich dem Argument gegenüber, dass du keine negativen Erfahrungen gemacht hast und deshalb alle Studien widerlegt sind: das erinnert mich schon sehr an die Argumentation von Rauchern, die von ihrem Großvater erzählen, der 90jährig sein ganzes Leben lang geraucht hat und immer noch gesund ist.

Ich sage auch nicht, dass zuviel TV-Konsum Kinder aggressiv macht - ab wann ist es zu viel? -
sondern dass schon Sendungen in diversen Kinderprogrammen durch ihren Inhalt und die Aufbereitung (zu) viel Stress beim Zusehen verursachen können - von anderen Sendungen mal ganz abgesehen, oder läßt du deine Tochter auch Gewalt- und Horrorfilmchen konsumieren? - und dann frage ich mich, ob ich nicht auch beim Fernsehen schon eine Grenze ziehen sollte und nicht erst, wenn mein Kind im Begriff ist, über eine stark befahrene Strasse zu laufen...

Liebe Grüße
Horst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem Montessori-Kindergarten habe ich erwähnt, um damit zu beschreiben, dass die Betreuung zwar nicht unter dem Begriff &#8220;Nichterziehung&#8221; stattfindet, jedoch der von dir erwähnte Respekt den Kindern und ihren  Bedürfnissen gegenüber praktiziert und gelebt wird &#8211; und auch den Eltern vermittelt wird, die das auch in ihrem Familienleben umsetzten (soweit ich Einblick habe), sonst hätten sie sich nicht für diese Art Kindergarten entschieden. </p>
<p>Ich habe ja keine Studie gemacht, sondern Beobachtungen &#8211; aber genau so skeptisch bin ich dem Argument gegenüber, dass du keine negativen Erfahrungen gemacht hast und deshalb alle Studien widerlegt sind: das erinnert mich schon sehr an die Argumentation von Rauchern, die von ihrem Großvater erzählen, der 90jährig sein ganzes Leben lang geraucht hat und immer noch gesund ist.</p>
<p>Ich sage auch nicht, dass zuviel TV-Konsum Kinder aggressiv macht &#8211; ab wann ist es zu viel? &#8211; sondern dass schon Sendungen in diversen Kinderprogrammen durch ihren Inhalt und die Aufbereitung (zu) viel Stress beim Zusehen verursachen können &#8211; von anderen Sendungen mal ganz abgesehen, oder läßt du deine Tochter auch Gewalt- und Horrorfilmchen konsumieren? &#8211; und dann frage ich mich, ob ich nicht auch beim Fernsehen schon eine Grenze ziehen sollte und nicht erst, wenn mein Kind im Begriff ist, über eine stark befahrene Strasse zu laufen&#8230;</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Horst</p>
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