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	<title>Kommentare zu: Kommentar zu einem Interview mit Manfred Spitzer</title>
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	<description>Respektvoller Umgang mit Kindern</description>
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		<title>Von: Jan Nolte</title>
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		<dc:creator>Jan Nolte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 11:59:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Mirjam: auch die tollsten und neusten hochtechnologischen Gerätschaften bringen die Wissenschaft keinen Meter weiter, wenn der Wissenschaftler, der sie nutzt, nicht zumindest ansatzweise dazu fähig ist, in größeren Zusammenhängen zu denken und alle denkbaren Eventualitäten in seinen Forschungen mit einzubeziehen. Dass Spitzer hier alles andere als neutral ist, erkennt man an seinen Argumentationen. Seine Worte klingen mehr wie die eines Moralisten als die eines Wissenschaftlers. Seine Schlußfolgerungen sind völlig eindimensional.
Aber diese sind halt völlig im Einklang mit dem Konsens, der unter dem Großteil der Gesellschaft besteht. Und das war, ist und wird leider immer das größte Problem in der wissenschaftlichen Arbeit bleiben. Dem Mehrheitsdenken gegenüber kritisch zu bleiben ist für die meisten Menschen (vorallem für erzogene Menschen ;) ) unheimlich schwierig. Da kann man den Studenten noch so viele Richtlinen zu neutralen Arbeitsweisen mit auf den Weg geben.

Es heißt doch eigentlich im Zweifel für den Angeklagten. Dass du dir Gedanken über den Konsum deiner Kinder machst ist löblich. Dass du dann aber einfach nach deinen Schlußfolgerungen handelst, ist es nicht. Zweifel sind angebracht, ja. Deinen Kindern hilfst du aber nur damit, wenn du ihnen diese Zweifel mitteilst und darüber diskutierst, anstatt einfach zu reglementieren. Nur so kannst du bei deinen Kindern den Grundstein zu einer kritischen Haltung den Medien gegenüber legen.
Was dir mehr Sorgen machen sollte, als der Medienkonsum, ist, dass es dir - wie du sagst - eine Freude ist deine Kinder zu reglementieren. Dem solltest du vielleicht lieber mal auf den Grund gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mirjam: auch die tollsten und neusten hochtechnologischen Gerätschaften bringen die Wissenschaft keinen Meter weiter, wenn der Wissenschaftler, der sie nutzt, nicht zumindest ansatzweise dazu fähig ist, in größeren Zusammenhängen zu denken und alle denkbaren Eventualitäten in seinen Forschungen mit einzubeziehen. Dass Spitzer hier alles andere als neutral ist, erkennt man an seinen Argumentationen. Seine Worte klingen mehr wie die eines Moralisten als die eines Wissenschaftlers. Seine Schlußfolgerungen sind völlig eindimensional.<br />
Aber diese sind halt völlig im Einklang mit dem Konsens, der unter dem Großteil der Gesellschaft besteht. Und das war, ist und wird leider immer das größte Problem in der wissenschaftlichen Arbeit bleiben. Dem Mehrheitsdenken gegenüber kritisch zu bleiben ist für die meisten Menschen (vorallem für erzogene Menschen ;) ) unheimlich schwierig. Da kann man den Studenten noch so viele Richtlinen zu neutralen Arbeitsweisen mit auf den Weg geben.</p>
<p>Es heißt doch eigentlich im Zweifel für den Angeklagten. Dass du dir Gedanken über den Konsum deiner Kinder machst ist löblich. Dass du dann aber einfach nach deinen Schlußfolgerungen handelst, ist es nicht. Zweifel sind angebracht, ja. Deinen Kindern hilfst du aber nur damit, wenn du ihnen diese Zweifel mitteilst und darüber diskutierst, anstatt einfach zu reglementieren. Nur so kannst du bei deinen Kindern den Grundstein zu einer kritischen Haltung den Medien gegenüber legen.<br />
Was dir mehr Sorgen machen sollte, als der Medienkonsum, ist, dass es dir &#8211; wie du sagst &#8211; eine Freude ist deine Kinder zu reglementieren. Dem solltest du vielleicht lieber mal auf den Grund gehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: eva</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-30068</link>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:03:29 +0000</pubDate>
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		<description>hallo ihr lieben
ich bräuchte ganz ganz dringend die quelle von dieser zeitschrift / ausgabe usw...
ich habe lediglich eine kopie von dem interview und keine quellenangaben dazu
jedoch möchte ich spitzer in einer hausarbeit zitieren
kann mir jemand weiterhelfen???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo ihr lieben<br />
ich bräuchte ganz ganz dringend die quelle von dieser zeitschrift / ausgabe usw&#8230;<br />
ich habe lediglich eine kopie von dem interview und keine quellenangaben dazu<br />
jedoch möchte ich spitzer in einer hausarbeit zitieren<br />
kann mir jemand weiterhelfen???</p>
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		<title>Von: Mirjam</title>
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		<dc:creator>Mirjam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 19:40:40 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Glück haben wir ja heute völlig andere wissenschaftliche Möglichkeiten als vor 214 Jahren und können daher tatsächlich relativ gut erkunden, was welche Tätigkeit z.B. im Gehirn auslöst. Natürlich ist trotzdem nicht ausgeschlossen oder sogar sehr wahrscheinlich, dass sich einiges unseres heutigen Wissens irgendwann als falsch herausstellen wird. Trotzdem würde ich daraus nicht ableiten, dass man auf keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse oder, s. o. in Lexas Beitrag, auf eigene Beobachtungsgabe vertrauen sollte. Das würde ja bedeuten, dass jegliche Fachkompetenz angezweifelt wird. Menschen wie Manfred Spitzer beschäftigen sich seit so langer Zeit in vielfältiger Art und Weise mit dieser Thematik, dass es mir eher naiv erscheint, seine Argumente einfach so wegzuwischen. Ich bin froh, dass es Spezialisierungen in Berufen gibt, da keiner von uns die Zeit hätte, sich mit jeder Thematik so ausführlich zu beschäftigen. Einfach eine Meinung dagegen zu halten ist zwar legitim, beschreibt aber lediglich eine nicht bewiesene Annahme. Das ist auch nicht fundierter. Natürlich hat er wohl vorwiegend &quot;erzogene&quot;Menschen untersucht und somit eine andere Basis. Doch solange es keine entsprechenden Studien mit &quot;unerzogenen&quot; Menschen gibt, mache ich mir durchaus Gedanken zu diesem Thema. Ich glaube, dass wir alle, auch die Erwachsenen kaum je eine wirkliche Medienkompetenz erlangen können, weil die Medien heutzutage so komplex sind und auch so komplex auf uns und unsere Sinne wirken, dass wir sie gar nicht in Gänze durchdringen und somit auch nicht bewusst steuern können. Zu einem gewissen Anteil sind wir ihnen also ausgeliefert und lassen ihnen Zugang in unsere Gehirn- und Gefühlswelten ohne dies kontrollieren zu können. Ich betrachte Fernsehen und Internet wirklich als eine Art Droge, wie z.B. Haschisch oder auch einfacher Zigaretten oder Alkohol, die ich zwar intellektuel begreifen und ab einem bestimmten Punkt als gefährlich einstufen kann undund trotz meines Wissens und meiner kritischen Reflexion kann es mir passieren, dass ich Süchte entwickle, die ich zum Teil noch nicht einmal bemerke, die aber sogar persönlichkeitsverändernd wirken können. Aber selbst wenn ich als Erwachsene sehr viel Zeit vor dem Fernseher verbringe, profitiere ich noch davon, dass ich als Kind so viele Stunden getobt habe und mein Gehirn sich in der Interaktion mit anderen Menschen und mir selbst entwickeln durfte. Denn jede Stunde, die ich vor dem Fernseher verbringe, hält mich von reichhaltigeren Realerfahrungen ab. Und gerade in der Kindheit, wo sich viele Körper-, Geist-, und Hirnstrukturen erst noch bilden und sehr viel stärker weiterentwickeln, halte ich das für sehr bedenklich. Insofern ist es mir eine Freude, meine Kinder und mich selbst in Punkto Fernsehen zu reglementieren, da ich zu wissen glaube, dass wir alle den Einfluss der neuen Medien nicht selbstbestimmt kontrollieren können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Glück haben wir ja heute völlig andere wissenschaftliche Möglichkeiten als vor 214 Jahren und können daher tatsächlich relativ gut erkunden, was welche Tätigkeit z.B. im Gehirn auslöst. Natürlich ist trotzdem nicht ausgeschlossen oder sogar sehr wahrscheinlich, dass sich einiges unseres heutigen Wissens irgendwann als falsch herausstellen wird. Trotzdem würde ich daraus nicht ableiten, dass man auf keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse oder, s. o. in Lexas Beitrag, auf eigene Beobachtungsgabe vertrauen sollte. Das würde ja bedeuten, dass jegliche Fachkompetenz angezweifelt wird. Menschen wie Manfred Spitzer beschäftigen sich seit so langer Zeit in vielfältiger Art und Weise mit dieser Thematik, dass es mir eher naiv erscheint, seine Argumente einfach so wegzuwischen. Ich bin froh, dass es Spezialisierungen in Berufen gibt, da keiner von uns die Zeit hätte, sich mit jeder Thematik so ausführlich zu beschäftigen. Einfach eine Meinung dagegen zu halten ist zwar legitim, beschreibt aber lediglich eine nicht bewiesene Annahme. Das ist auch nicht fundierter. Natürlich hat er wohl vorwiegend &#8220;erzogene&#8221;Menschen untersucht und somit eine andere Basis. Doch solange es keine entsprechenden Studien mit &#8220;unerzogenen&#8221; Menschen gibt, mache ich mir durchaus Gedanken zu diesem Thema. Ich glaube, dass wir alle, auch die Erwachsenen kaum je eine wirkliche Medienkompetenz erlangen können, weil die Medien heutzutage so komplex sind und auch so komplex auf uns und unsere Sinne wirken, dass wir sie gar nicht in Gänze durchdringen und somit auch nicht bewusst steuern können. Zu einem gewissen Anteil sind wir ihnen also ausgeliefert und lassen ihnen Zugang in unsere Gehirn- und Gefühlswelten ohne dies kontrollieren zu können. Ich betrachte Fernsehen und Internet wirklich als eine Art Droge, wie z.B. Haschisch oder auch einfacher Zigaretten oder Alkohol, die ich zwar intellektuel begreifen und ab einem bestimmten Punkt als gefährlich einstufen kann undund trotz meines Wissens und meiner kritischen Reflexion kann es mir passieren, dass ich Süchte entwickle, die ich zum Teil noch nicht einmal bemerke, die aber sogar persönlichkeitsverändernd wirken können. Aber selbst wenn ich als Erwachsene sehr viel Zeit vor dem Fernseher verbringe, profitiere ich noch davon, dass ich als Kind so viele Stunden getobt habe und mein Gehirn sich in der Interaktion mit anderen Menschen und mir selbst entwickeln durfte. Denn jede Stunde, die ich vor dem Fernseher verbringe, hält mich von reichhaltigeren Realerfahrungen ab. Und gerade in der Kindheit, wo sich viele Körper-, Geist-, und Hirnstrukturen erst noch bilden und sehr viel stärker weiterentwickeln, halte ich das für sehr bedenklich. Insofern ist es mir eine Freude, meine Kinder und mich selbst in Punkto Fernsehen zu reglementieren, da ich zu wissen glaube, dass wir alle den Einfluss der neuen Medien nicht selbstbestimmt kontrollieren können.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan Nolte</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-21321</link>
		<dc:creator>Jan Nolte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 19:18:36 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Und ganz ehrlich, da habe die Erwachsen einfach die bessere Übersicht und mehr Lebenserfahrung um das zu beurteilen.&quot;

Das wäre zu schön! Aber der Erfolg von Bild-Zeitung und Doku-Soaps (und von noch vielen anderen Dingen) läßt daran zweifeln.
Ich würde sogar behaupten das Vorenthalten oder Filtern von Informationen läßt die Kinder naiv aufwachsen, wodurch sie als Erwachsene um so leichter von &quot;fremden&quot; Gedanken manipuliert werden können. Man sollte den Kindern lieber als Ansprechpartner bereitstehen damit sie die Informationen einordnen und verarbeiten können.

vor einem Jahr:
&quot;Nur eine Sendung täglich
Insgesamt sollten Kinder demnach nur eine Sendung am Tag schauen. Morgens vor Kindergarten oder Schule, während der Mahlzeiten und direkt vor dem Schlafengehen solle der Fernseher ausgeschaltet bleiben. Zudem empfahl die Bundeszentrale, Kinder nie alleine fernsehen zu lassen – ein Fernsehgerät gehöre auch nicht ins Kinderzimmer. Kinder unter zehn Jahren sollten Eltern nicht alleine im Internet surfen lassen.&quot; Quelle: ZDFheute.de

vor 214 Jahren:
“Die erzwungene Lage und der Mangel aller körperlichen Bewegung beim Lesen, in Verbindung mit der so gewaltsamen Abwechslung von Vorstellungen und Empfindungen führt zu Schlaffheit, Verschleimung, Blähungen und Verstopfungen in den Eingeweiden, namentlich zu Hypochondrie, die (...) namentlich bey dem weiblichen Geschlecht, recht eigentümlich auf die Geschlechtsteile wirkt.” Beyer, 1795

Heute zwingen sie die Kinder regelrecht zum Lesen von Büchern. Würde gerne wissen, wie das in 214 Jahren aussehen wird. Welche Medien werden den Kindern dann vorenthalten? Und werden sie den Kindern dann das Fernsehen aufzwingen? :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und ganz ehrlich, da habe die Erwachsen einfach die bessere Übersicht und mehr Lebenserfahrung um das zu beurteilen.&#8221;</p>
<p>Das wäre zu schön! Aber der Erfolg von Bild-Zeitung und Doku-Soaps (und von noch vielen anderen Dingen) läßt daran zweifeln.<br />
Ich würde sogar behaupten das Vorenthalten oder Filtern von Informationen läßt die Kinder naiv aufwachsen, wodurch sie als Erwachsene um so leichter von &#8220;fremden&#8221; Gedanken manipuliert werden können. Man sollte den Kindern lieber als Ansprechpartner bereitstehen damit sie die Informationen einordnen und verarbeiten können.</p>
<p>vor einem Jahr:<br />
&#8220;Nur eine Sendung täglich<br />
Insgesamt sollten Kinder demnach nur eine Sendung am Tag schauen. Morgens vor Kindergarten oder Schule, während der Mahlzeiten und direkt vor dem Schlafengehen solle der Fernseher ausgeschaltet bleiben. Zudem empfahl die Bundeszentrale, Kinder nie alleine fernsehen zu lassen – ein Fernsehgerät gehöre auch nicht ins Kinderzimmer. Kinder unter zehn Jahren sollten Eltern nicht alleine im Internet surfen lassen.&#8221; Quelle: ZDFheute.de</p>
<p>vor 214 Jahren:<br />
“Die erzwungene Lage und der Mangel aller körperlichen Bewegung beim Lesen, in Verbindung mit der so gewaltsamen Abwechslung von Vorstellungen und Empfindungen führt zu Schlaffheit, Verschleimung, Blähungen und Verstopfungen in den Eingeweiden, namentlich zu Hypochondrie, die (...) namentlich bey dem weiblichen Geschlecht, recht eigentümlich auf die Geschlechtsteile wirkt.” Beyer, 1795</p>
<p>Heute zwingen sie die Kinder regelrecht zum Lesen von Büchern. Würde gerne wissen, wie das in 214 Jahren aussehen wird. Welche Medien werden den Kindern dann vorenthalten? Und werden sie den Kindern dann das Fernsehen aufzwingen? :)</p>
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	<item>
		<title>Von: Lexa</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-21317</link>
		<dc:creator>Lexa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 08:27:59 +0000</pubDate>
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		<description>Mich würde ja ehrlich interessiern, wie alt &quot;Johanna&quot; ist. Das hört sich an wie eine Jugendliche/Jugendlicher, der mit seinen Eilter, Lehrern, etc. abrechnen möchte. 
Jeder, der seine KInder selber erzieht (&quot;vollzeit&quot; oder zumindest meistens), weiß, was passiert, wenn die Kinder fernsehen. Sie sitzten vollkommen &quot;ruhig gestellt&quot; vor der Kiste. Aber nach dem Film geht es los. Wie als ob aus einem Druckbehälter der Dampf entweicht. Wir schauen gelegentlich fern und ich bin dazu übergegangen, das Nachmittags stattfinden zu lassen. Dann habe die Kinder die Möglichkeit sich noch mal auszutoben. Am Abend, meistens beim Abendessen, kommen dann die ersten Fragen und Diskussionen in Gang. Das Verhalten der Kinder nach dem Fernsehen (beim Computer ist mir das auch schon aufgefallen) ist so extrem, das sich der Gedanke geradezu aufdrängt, dass der Fernsehkonsum mit Vorsicht zu genießen ist.  Und soweit ich Herrn Spitzer verstanden habe, ist das einer seiner Punkte: Seid vorsichtig damit, gebt den Kindern die Möglichkeit das zu verarbeiten und achtet darauf: was einmal im Kopf drin ist (via Bilder und Emotionen) bekommt ihr nie wieder raus. 
Ganz persönlich halte ich es für &quot;Freiheitsberaubung&quot;, wenn man mir &quot;fremde&quot; Gedanken in den Kopf setzten möchte. Die Informationen heute sind so vielfältig und in Unmengen vorhanden, man sollte sehr genau auswählen, was davon Eingang in unsere Köpfe finden soll und was besser draußen bleibt. Und ganz ehrlich, da habe die Erwachsen einfach die bessere Übersicht und mehr Lebenserfahrung um das zu beurteilen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich würde ja ehrlich interessiern, wie alt &#8220;Johanna&#8221; ist. Das hört sich an wie eine Jugendliche/Jugendlicher, der mit seinen Eilter, Lehrern, etc. abrechnen möchte. <br />
Jeder, der seine KInder selber erzieht (&#8220;vollzeit&#8221; oder zumindest meistens), weiß, was passiert, wenn die Kinder fernsehen. Sie sitzten vollkommen &#8220;ruhig gestellt&#8221; vor der Kiste. Aber nach dem Film geht es los. Wie als ob aus einem Druckbehälter der Dampf entweicht. Wir schauen gelegentlich fern und ich bin dazu übergegangen, das Nachmittags stattfinden zu lassen. Dann habe die Kinder die Möglichkeit sich noch mal auszutoben. Am Abend, meistens beim Abendessen, kommen dann die ersten Fragen und Diskussionen in Gang. Das Verhalten der Kinder nach dem Fernsehen (beim Computer ist mir das auch schon aufgefallen) ist so extrem, das sich der Gedanke geradezu aufdrängt, dass der Fernsehkonsum mit Vorsicht zu genießen ist.  Und soweit ich Herrn Spitzer verstanden habe, ist das einer seiner Punkte: Seid vorsichtig damit, gebt den Kindern die Möglichkeit das zu verarbeiten und achtet darauf: was einmal im Kopf drin ist (via Bilder und Emotionen) bekommt ihr nie wieder raus. <br />
Ganz persönlich halte ich es für &#8220;Freiheitsberaubung&#8221;, wenn man mir &#8220;fremde&#8221; Gedanken in den Kopf setzten möchte. Die Informationen heute sind so vielfältig und in Unmengen vorhanden, man sollte sehr genau auswählen, was davon Eingang in unsere Köpfe finden soll und was besser draußen bleibt. Und ganz ehrlich, da habe die Erwachsen einfach die bessere Übersicht und mehr Lebenserfahrung um das zu beurteilen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Schöfer</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-21179</link>
		<dc:creator>Thomas Schöfer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 01:16:57 +0000</pubDate>
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		<description>am besten erziehen die Kinder die Eltern...nicht daß sich noch über Generationen der Frust anstaut! Die armen Kleinen! Zuviel des Guten ist eben zuviel...später werden unsere Kinder sagen: &quot;Wie konntet Ihr  uns nur diese zweidimensionale Scheiße zumuten und außerdem habt Ihr kein Entwicklungspotential mehr Ihr alten Säcke...ab auf die Altenmülldeponie!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>am besten erziehen die Kinder die Eltern&#8230;nicht daß sich noch über Generationen der Frust anstaut! Die armen Kleinen! Zuviel des Guten ist eben zuviel&#8230;später werden unsere Kinder sagen: &#8220;Wie konntet Ihr  uns nur diese zweidimensionale Scheiße zumuten und außerdem habt Ihr kein Entwicklungspotential mehr Ihr alten Säcke&#8230;ab auf die Altenmülldeponie!&#8221; </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heike</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-20637</link>
		<dc:creator>Heike</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 16:40:26 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Serafine, 

du sollst und musst gar nichts. Wie kommst du denn auf dieses Idee? :-) 

Es ist einfach gut fürs Familienklima, wenn alle ehrlich miteinander umgehen und jeder sich gesehen, gehört und damit willkommen fühlt bei den anderen und das mit all seinen Eigenheiten, Bedürfnissen, Wünschen, Vorstellungen usw. 

Liebe Grüße
Heike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Serafine, </p>
<p>du sollst und musst gar nichts. Wie kommst du denn auf dieses Idee? :-) </p>
<p>Es ist einfach gut fürs Familienklima, wenn alle ehrlich miteinander umgehen und jeder sich gesehen, gehört und damit willkommen fühlt bei den anderen und das mit all seinen Eigenheiten, Bedürfnissen, Wünschen, Vorstellungen usw. </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Heike</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Serafine</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-20611</link>
		<dc:creator>Serafine</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:59:53 +0000</pubDate>
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		<description>... hm. wir haben auch keinen Fernseher und das einfach, weil wir (als Eltern) keinen brauchen. wir haben auch kein Auto. ist das nun Freiheitsberaubung? sollten wir einen Fernseher und ein Auto anschaffen, falls unsere Kinder gerne fernsehen oder Auto fahren wollen? oder müssen wir uns Gedanken machen, ob wir nicht eigentlich doch einen Fernseher und ein Auto wollen und nur deshalb keinen haben, weil wir unbewußt &quot;ein Verbot tarnen&quot; wollen?

Liebe Grüße,
Serafine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>... hm. wir haben auch keinen Fernseher und das einfach, weil wir (als Eltern) keinen brauchen. wir haben auch kein Auto. ist das nun Freiheitsberaubung? sollten wir einen Fernseher und ein Auto anschaffen, falls unsere Kinder gerne fernsehen oder Auto fahren wollen? oder müssen wir uns Gedanken machen, ob wir nicht eigentlich doch einen Fernseher und ein Auto wollen und nur deshalb keinen haben, weil wir unbewußt &#8220;ein Verbot tarnen&#8221; wollen?</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Serafine</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johanna</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-10136</link>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 22:16:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Alix, 

das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Wenn es in einem Haus keinen Fernseher gibt, und alle damit einverstanden sind, dann ist es auch keine Freiheitsberaubung. Wenn manche oder einer in einem Haus lebt, in dem er *egal* was nicht machen darf, was er gerne machen dürfte, was aber weder für ihn noch für andere Menschen lebensbedrohlich ist, dann ist das eindeutig Freiheitsberaubung. Es ist egal, ob dann der Fernseher, oder Bücher, Comics, bestimmte Klamotten, Entscheidungsfähigkeiten, Vokabular, bestimmte Nahrungsmittel, Süßigkeiten oder sonst was verboten werden. Es macht keinen Unterschied, ob jemand das Verbot als &quot;wir haben das einfach nicht im Haus&quot; tarnt oder nicht, weil es ja theoretisch jederzeit möglich ist, die Sache ins Haus zu holen.

Grüße
Johanna</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Alix, </p>
<p>das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Wenn es in einem Haus keinen Fernseher gibt, und alle damit einverstanden sind, dann ist es auch keine Freiheitsberaubung. Wenn manche oder einer in einem Haus lebt, in dem er <strong>egal</strong> was nicht machen darf, was er gerne machen dürfte, was aber weder für ihn noch für andere Menschen lebensbedrohlich ist, dann ist das eindeutig Freiheitsberaubung. Es ist egal, ob dann der Fernseher, oder Bücher, Comics, bestimmte Klamotten, Entscheidungsfähigkeiten, Vokabular, bestimmte Nahrungsmittel, Süßigkeiten oder sonst was verboten werden. Es macht keinen Unterschied, ob jemand das Verbot als &#8220;wir haben das einfach nicht im Haus&#8221; tarnt oder nicht, weil es ja theoretisch jederzeit möglich ist, die Sache ins Haus zu holen.</p>
<p>Grüße<br />
Johanna</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alix</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/fernsehen/2007/06/24/kommentar-zu-einem-interview-mit-manfred-spitzer/comment-page-1/#comment-10134</link>
		<dc:creator>alix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 19:54:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich frage mich:

Warum ist euch denn diese uninteressante, langweilige Fernsehkiste so wichtig, dass ihr es gleich als Freiheitsberaubung beschreibt, wenn es in einem Haus keine gibt?

ratlos: alix</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich:</p>
<p>Warum ist euch denn diese uninteressante, langweilige Fernsehkiste so wichtig, dass ihr es gleich als Freiheitsberaubung beschreibt, wenn es in einem Haus keine gibt?</p>
<p>ratlos: alix</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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