<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Bedürfnisse</title>
	<atom:link href="http://www.unerzogen.de/gekibe/2006/11/28/bedurfnisse/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.unerzogen.de/gekibe/2006/11/28/bedurfnisse/</link>
	<description>Respektvoller Umgang mit Kindern</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Jan 2012 15:20:10 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Martina</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/gekibe/2006/11/28/bedurfnisse/comment-page-1/#comment-18649</link>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 20:41:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unerzogen.de/nichterziehung/2006/11/28/bedurfnisse/#comment-18649</guid>
		<description>Wie ich eben sehe, hat Johanna diesen Artikel vor über 3 Jahren geschrieben - und würde mittlerweile bestimmt ein bisschen anders argumentieren oder zumindest anders formulieren... ;-)

Ich für meinen Teil sehe den Sinn nicht, zwischen Wünschen und Bedürfnissen zu unterscheiden. 
Ich sehe auch keine Veranlassung, Wünsche oder Bedürfnisse meines Kindes höher zu stellen als meine eigenen. Das ist alles das gleiche, auch wenn die Positionen andere sind.
Klar bin ich erwachsen, habe Erfahrung, größeres Wissen, eine besser trainierte Frustrationstoleranz. Aber auch in mir steckt noch das erzogene Kind, dessen Eltern den kindlichen Gefühlen wenig Bedeutung beigemessen haben. Auch ich will gehört und beachtet und respektiert werden. Mein Kind hingegen ist noch jung, und je jünger und unerzogener ein Kind ist, desto anpassungsfähiger und verzichtbereiter ist es.
Und so wie mein Kind von mir erwarten kann, dass ich sowohl seine Wünsche als auch seine Bedürfnisse erfülle, SOWEIT ES MIR MÖGLICH IST, ist auch mein noch nicht mal 2jähriger bereit, es gelassen hinzunehmen, wenn ich MEINE Bedürfnisse einfach durchsetze (von ihm aktive Erfüllung meiner Bedürfnisse zu erwarten wäre wohl doch zuviel...)
Ich finde, der Vergleich passt. Wenn Kind und Mutter gleichermaßen respektiert werden müssen, dann auch Wunsch und Bedürfnis, weil eins zum anderen gehört, weil das eine das Kind des anderen ist.

Und: in Drittweltländern (nicht NUR dort) ist es der Normalzustand, dass wenige Bedürfnisse hinreichend erfüllt werden. Da geht es einfach nicht. Aber die Bedürfnisse werden nicht geleugnet, nicht kleingeredet, nicht lächerlich gemacht, und es werden einem Kind keine Schuldgefühle eingeredet, weil es unerfüllte Bedürfnisse hat. Sie werden respektiert und verstanden. Und darum leidet ein Kind nicht allzu sehr.
Hierzulande wird ein Wunsch geäußert, dem ein Bedürfnis zugrunde liegt - und BEIDES wird allzu oft geringschätzig kommentiert, und eine Erfüllung gar nicht in Erwägung gezogen. DARUNTER würde jeder leiden, ob Kind oder Erwachsener.

So wie die meisten Menschen es hassen, sofort Lösungen aufgedrückt zu bekommen, sobald sie über ihre Sorgen reden - und trotzdem ihren eigenen Kindern jede Sorge sofort aus den Händen nehmen - genauso verstehen viele Erwachsene nicht, dass Kinder genau wie sie selbst durchaus gern mal auf was verzichten - eine Mahlzeit oder eine Veranstaltung oder ein Kleidungsstück - wenn der Preis eindeutig zu hoch wäre oder jemand leiden würde, falls man selbst zufriedengestellt würde.

Nur da, wo aus Prinzip oder auf beleidigende Weise und ohne vernünftigen Grund etwas abgelehnt wird, sind wir alle wirklich gekränkt. 

Das Beispiel mit den Süßigkeiten, die Ersatz für Zuwendung sein sollen, ist in meiner kleinen Familie überhaupt nicht vorstellbar, weil die beiden Sachen miteinander gar nichts zu tun haben. Das mag in anderen Familien anders sein, wo Süßigkeiten bei Wohlverhalten erlaubt und bei Fehlverhalten verboten sind. Da wird ein Kind vermutlich schreien und toben, um etwas TROTZ Fehlverhaltens zu bekommen, was mit Liebe gleichgesetzt wird. Einfach nur, um das Gefühl zu bekommen, dass es in jeder Lebenslage geliebt ist. Aber wenn ein Kind sowas nötig hat, ist doch schon allzu viel schief gegangen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich eben sehe, hat Johanna diesen Artikel vor über 3 Jahren geschrieben &#8211; und würde mittlerweile bestimmt ein bisschen anders argumentieren oder zumindest anders formulieren&#8230; ;-)</p>
<p>Ich für meinen Teil sehe den Sinn nicht, zwischen Wünschen und Bedürfnissen zu unterscheiden. <br />
Ich sehe auch keine Veranlassung, Wünsche oder Bedürfnisse meines Kindes höher zu stellen als meine eigenen. Das ist alles das gleiche, auch wenn die Positionen andere sind.<br />
Klar bin ich erwachsen, habe Erfahrung, größeres Wissen, eine besser trainierte Frustrationstoleranz. Aber auch in mir steckt noch das erzogene Kind, dessen Eltern den kindlichen Gefühlen wenig Bedeutung beigemessen haben. Auch ich will gehört und beachtet und respektiert werden. Mein Kind hingegen ist noch jung, und je jünger und unerzogener ein Kind ist, desto anpassungsfähiger und verzichtbereiter ist es.<br />
Und so wie mein Kind von mir erwarten kann, dass ich sowohl seine Wünsche als auch seine Bedürfnisse erfülle, SOWEIT ES MIR MÖGLICH IST, ist auch mein noch nicht mal 2jähriger bereit, es gelassen hinzunehmen, wenn ich MEINE Bedürfnisse einfach durchsetze (von ihm aktive Erfüllung meiner Bedürfnisse zu erwarten wäre wohl doch zuviel&#8230;)<br />
Ich finde, der Vergleich passt. Wenn Kind und Mutter gleichermaßen respektiert werden müssen, dann auch Wunsch und Bedürfnis, weil eins zum anderen gehört, weil das eine das Kind des anderen ist.</p>
<p>Und: in Drittweltländern (nicht NUR dort) ist es der Normalzustand, dass wenige Bedürfnisse hinreichend erfüllt werden. Da geht es einfach nicht. Aber die Bedürfnisse werden nicht geleugnet, nicht kleingeredet, nicht lächerlich gemacht, und es werden einem Kind keine Schuldgefühle eingeredet, weil es unerfüllte Bedürfnisse hat. Sie werden respektiert und verstanden. Und darum leidet ein Kind nicht allzu sehr.<br />
Hierzulande wird ein Wunsch geäußert, dem ein Bedürfnis zugrunde liegt &#8211; und BEIDES wird allzu oft geringschätzig kommentiert, und eine Erfüllung gar nicht in Erwägung gezogen. DARUNTER würde jeder leiden, ob Kind oder Erwachsener.</p>
<p>So wie die meisten Menschen es hassen, sofort Lösungen aufgedrückt zu bekommen, sobald sie über ihre Sorgen reden &#8211; und trotzdem ihren eigenen Kindern jede Sorge sofort aus den Händen nehmen &#8211; genauso verstehen viele Erwachsene nicht, dass Kinder genau wie sie selbst durchaus gern mal auf was verzichten &#8211; eine Mahlzeit oder eine Veranstaltung oder ein Kleidungsstück &#8211; wenn der Preis eindeutig zu hoch wäre oder jemand leiden würde, falls man selbst zufriedengestellt würde.</p>
<p>Nur da, wo aus Prinzip oder auf beleidigende Weise und ohne vernünftigen Grund etwas abgelehnt wird, sind wir alle wirklich gekränkt. </p>
<p>Das Beispiel mit den Süßigkeiten, die Ersatz für Zuwendung sein sollen, ist in meiner kleinen Familie überhaupt nicht vorstellbar, weil die beiden Sachen miteinander gar nichts zu tun haben. Das mag in anderen Familien anders sein, wo Süßigkeiten bei Wohlverhalten erlaubt und bei Fehlverhalten verboten sind. Da wird ein Kind vermutlich schreien und toben, um etwas TROTZ Fehlverhaltens zu bekommen, was mit Liebe gleichgesetzt wird. Einfach nur, um das Gefühl zu bekommen, dass es in jeder Lebenslage geliebt ist. Aber wenn ein Kind sowas nötig hat, ist doch schon allzu viel schief gegangen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zoey</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/gekibe/2006/11/28/bedurfnisse/comment-page-1/#comment-18596</link>
		<dc:creator>zoey</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 13:48:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unerzogen.de/nichterziehung/2006/11/28/bedurfnisse/#comment-18596</guid>
		<description>Da ist aber was schief gegangen. Bedürfnisse werden alle! einer Hierarchie zugeordnet. Sie sind unterteilt in kognitive, sozial - emotionale und körperliche  Bedürfnisse. So kann der Wunsch nach einer neuen Hose Ausdruck eine körperlichen Bedürfnisses nach Schutz sein (es wird kalt) oder z. B. ein Bedürfnis nach Anerkennung (die anderen Hosen sind nicht hip) Der Wunsch an sich stellt den Ausdruck eines Bedürfnisses dar. Die Unterscheidung findet also ganz woanders statt als bei wichtig und unwichtig, das mag in manchen Familien alltagssprachlich so gehandhabt werden, hat aber keine Grundlage. (z.B. Maslow) Es können sich also nur zwei Bedürfnisse gegenüber stehen. Wünsche sind konkreter und eher Ausdruck von Bedürfnissen. Ein Wunsch kann aber z.B. auch neben dem Bedürfnis liegen. Z.B. Kind will im Supermarkt Süßes - aber das Bedürfnis nach Zuwendung z.B. ist vorher nicht erfüllt worden. Es ist sehr wichtig zwischen Wunsch und Bedürfnis zu unterscheiden, aber nicht um das eine als wichtiger zu erachten, sondern um zu gucken, durch welches Bedürfnis der Wunsch motiviert ist. . Vielleicht muss man mal ein bisschen lesen, bevor man irgendwas ins Netz schreibt, was niemanden hilft, schon gar nicht Kindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist aber was schief gegangen. Bedürfnisse werden alle! einer Hierarchie zugeordnet. Sie sind unterteilt in kognitive, sozial &#8211; emotionale und körperliche  Bedürfnisse. So kann der Wunsch nach einer neuen Hose Ausdruck eine körperlichen Bedürfnisses nach Schutz sein (es wird kalt) oder z. B. ein Bedürfnis nach Anerkennung (die anderen Hosen sind nicht hip) Der Wunsch an sich stellt den Ausdruck eines Bedürfnisses dar. Die Unterscheidung findet also ganz woanders statt als bei wichtig und unwichtig, das mag in manchen Familien alltagssprachlich so gehandhabt werden, hat aber keine Grundlage. (z.B. Maslow) Es können sich also nur zwei Bedürfnisse gegenüber stehen. Wünsche sind konkreter und eher Ausdruck von Bedürfnissen. Ein Wunsch kann aber z.B. auch neben dem Bedürfnis liegen. Z.B. Kind will im Supermarkt Süßes &#8211; aber das Bedürfnis nach Zuwendung z.B. ist vorher nicht erfüllt worden. Es ist sehr wichtig zwischen Wunsch und Bedürfnis zu unterscheiden, aber nicht um das eine als wichtiger zu erachten, sondern um zu gucken, durch welches Bedürfnis der Wunsch motiviert ist. . Vielleicht muss man mal ein bisschen lesen, bevor man irgendwas ins Netz schreibt, was niemanden hilft, schon gar nicht Kindern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

