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	<title>Kommentare zu: Demokratisch abstimmen</title>
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	<description>Respektvoller Umgang mit Kindern</description>
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		<title>Von: Johanna</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/tagesablauf/2006/11/26/demokratisch-abstimmen/comment-page-1/#comment-9697</link>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 14:14:07 +0000</pubDate>
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		<description>Da hast du Recht. Ich bin auch der Meinung, dass Abstimmungen meistens unfair sind zumindest in kleinen Familien. Wenn die Kinderzahl über 4 steigt ist es aber eventuell sinnvoll. Dass man abstimmt, z.B. darüber, wohin der Wochenend-Familienausflug geht, heißt ja nicht, dass man nicht auch die in der Abstimmung &quot;untergegangenen&quot; Bedürfnisse beachten kann oder sich für die Zukunft vormerken kann. In einer funktionierenden Familie dürfte es nicht die Regel sein, dass man das Mehrheitsrecht einfach ausnutzt. 

Danke für dein Kommentar, das hat mein Puzzle in Sachen Demokratie in der Familie erweitert, auch wenn ich jetzt denke, dass ich das so auch machen würde, hatte ich noch nicht darüber nachgedacht. 

Liebe Grüße
Johanna</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da hast du Recht. Ich bin auch der Meinung, dass Abstimmungen meistens unfair sind zumindest in kleinen Familien. Wenn die Kinderzahl über 4 steigt ist es aber eventuell sinnvoll. Dass man abstimmt, z.B. darüber, wohin der Wochenend-Familienausflug geht, heißt ja nicht, dass man nicht auch die in der Abstimmung &#8220;untergegangenen&#8221; Bedürfnisse beachten kann oder sich für die Zukunft vormerken kann. In einer funktionierenden Familie dürfte es nicht die Regel sein, dass man das Mehrheitsrecht einfach ausnutzt. </p>
<p>Danke für dein Kommentar, das hat mein Puzzle in Sachen Demokratie in der Familie erweitert, auch wenn ich jetzt denke, dass ich das so auch machen würde, hatte ich noch nicht darüber nachgedacht. </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Johanna</p>
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		<title>Von: Martin Wilke</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/tagesablauf/2006/11/26/demokratisch-abstimmen/comment-page-1/#comment-9690</link>
		<dc:creator>Martin Wilke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 08:51:23 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn man in der Familie zu Abstimmungen greift, sollte aber auch geklärt werden, welche Dinge überhaupt abstimmungsfähig sind. Denn manche Entscheidungen betreffen in hohem Maße die Rechte einzelner und sind daher sinnvollerweise nicht abstimmungsfähig. So sollten die Eltern beispielsweise kein Mitbestimmungsrecht haben, wenn es darum geht, welche Freunde ein Kind hat. Das ist seine individuelle Entscheidung. Und ebenso können die Kinder nicht unbedingt mitentscheiden, wenn es um persönliche Dinge der Eltern geht, etwa wer Muttis Laptop benutzen darf. 

In ähnlicher Weise kann man auch bei großen Ausgaben argumentieren, dass es sich ja um das Geld der Mutter oder des Vaters handelt. Das hängt davon aber auch davon ab, ob man in der Familie eher ein System mit Privateigentum oder mit gemeinschaftlichem Eigentum sieht.

Auch wenn in bestimmten Fragen nicht alle mitENTSCHEIDEN dürfen, heißt das nicht, das man nicht trotzdem gemeinsam über die jeweilige Sache REDEN kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man in der Familie zu Abstimmungen greift, sollte aber auch geklärt werden, welche Dinge überhaupt abstimmungsfähig sind. Denn manche Entscheidungen betreffen in hohem Maße die Rechte einzelner und sind daher sinnvollerweise nicht abstimmungsfähig. So sollten die Eltern beispielsweise kein Mitbestimmungsrecht haben, wenn es darum geht, welche Freunde ein Kind hat. Das ist seine individuelle Entscheidung. Und ebenso können die Kinder nicht unbedingt mitentscheiden, wenn es um persönliche Dinge der Eltern geht, etwa wer Muttis Laptop benutzen darf. </p>
<p>In ähnlicher Weise kann man auch bei großen Ausgaben argumentieren, dass es sich ja um das Geld der Mutter oder des Vaters handelt. Das hängt davon aber auch davon ab, ob man in der Familie eher ein System mit Privateigentum oder mit gemeinschaftlichem Eigentum sieht.</p>
<p>Auch wenn in bestimmten Fragen nicht alle mitENTSCHEIDEN dürfen, heißt das nicht, das man nicht trotzdem gemeinsam über die jeweilige Sache REDEN kann.</p>
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