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	<title>Kommentare zu: Die Angst vor der Freiheit. Was macht &#8220;unerzogen&#8221; so schwierig für erzogene Menschen?</title>
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	<description>Respektvoller Umgang mit Kindern</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Jan 2012 15:20:10 +0100</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Hanna</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-29702</link>
		<dc:creator>Hanna</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:15:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo

Ich schreibe normalerweise nicht zu Blogs im Internet, habe mir aber schon einige Erziehungsratgeber durchgelesen, die jedoch alle nicht ansatzweise an das Niveau von diesen Beiträgen rankamen. Wenn man eurer Definition folgt bin ich eine &quot;Erzogene&quot;, da meine Eltern Regeln für das Familienleben aufgestellt haben, mir Grenzen gesetzt haben und mir als Vorbilder dienten. Sie haben nie Gewalt angewandt, es gab keinen massiven Druck und keine Bestrafungen oder Verbote, aber viele taktische Überredungsversuche und lange Erklärungen. Wenn es etwas gab, was sie nicht gut fanden (z.B. rauchen, kiffen etc.)  haben sie mir sehr genau und ausführlich erklärt, wo sie die Gefahren sahen und dann letztendlich aber die Entscheidung mir überlassen. In anderen Fällen haben sie entschieden (wieviel Taschengeld, wann nach Hause kommen etc.), nachdem sie sich vorher meine Argumente angehört hatten und mir dann ihre begründet vorgetragen haben. 
Ich habe Ihnen dafür sehr viel Vertrauen entgegengebracht und erst ganz allmählich erkannt, dass sie trotzdem nicht immer wissen können was für mich die &quot;richtige&quot; Entscheidung ist. Lange Zeit hatte ich auch Angst sie zu enttäuschen (auch wenn diese Angst im Nachhinein wahrscheinlich unbegründet war) und hatte deshalb auch häufiger Bauchschmerzen (das sprichwörtliche &quot;schlechte Gewissen&quot;) wenn ich einen Ratschlag von Ihnen nicht angenommen hatte, da ich ja davon ausging, dass sie immer nur mein Bestes wollten. 

Jetzt, mit Ende 20, ist das vorbei. Ich treffe meine Entscheidungen und stehe zu ihnen, ich entscheide selbst wann ich mir von meinen Eltern Rat hole und lasse ihn mir nicht mehr aufdrängen und nach einiger Verwirrung und Verärgerung haben sie darauf sehr positiv reagiert. Ich glaube im Nachhinein, dass ich diesen Schritt schon viel früher hätte schaffen können, aber bin einfach nur froh, dass ich es &quot;geschafft&quot; habe (und seitdem auch meine Bauchschmerzen los bin). Geschaftt nicht zuletzt auch deshalb, weil meine Eltern mir immer signalisiert haben, dass ich meinen eigenen Weg gehen solle und sie mich dabei auch sehr unterstützt haben.

Ist meine Erziehung nun eine Art Kompromiss aus &quot;Erziehung&quot; und &quot;Nichterziehung&quot;? Oder ist es die &quot;butterweiche Erziehung&quot; von der ihr sprecht? Ich bin jetzt glücklich damit wie es gelaufen ist und kann daher nur schwer glauben, dass eine komplette &quot;Nichterziehung&quot; besser gewesen wäre. Aber überzeugt mich vom Gegenteil ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Ich schreibe normalerweise nicht zu Blogs im Internet, habe mir aber schon einige Erziehungsratgeber durchgelesen, die jedoch alle nicht ansatzweise an das Niveau von diesen Beiträgen rankamen. Wenn man eurer Definition folgt bin ich eine &#8220;Erzogene&#8221;, da meine Eltern Regeln für das Familienleben aufgestellt haben, mir Grenzen gesetzt haben und mir als Vorbilder dienten. Sie haben nie Gewalt angewandt, es gab keinen massiven Druck und keine Bestrafungen oder Verbote, aber viele taktische Überredungsversuche und lange Erklärungen. Wenn es etwas gab, was sie nicht gut fanden (z.B. rauchen, kiffen etc.)  haben sie mir sehr genau und ausführlich erklärt, wo sie die Gefahren sahen und dann letztendlich aber die Entscheidung mir überlassen. In anderen Fällen haben sie entschieden (wieviel Taschengeld, wann nach Hause kommen etc.), nachdem sie sich vorher meine Argumente angehört hatten und mir dann ihre begründet vorgetragen haben. <br />
Ich habe Ihnen dafür sehr viel Vertrauen entgegengebracht und erst ganz allmählich erkannt, dass sie trotzdem nicht immer wissen können was für mich die &#8220;richtige&#8221; Entscheidung ist. Lange Zeit hatte ich auch Angst sie zu enttäuschen (auch wenn diese Angst im Nachhinein wahrscheinlich unbegründet war) und hatte deshalb auch häufiger Bauchschmerzen (das sprichwörtliche &#8220;schlechte Gewissen&#8221;) wenn ich einen Ratschlag von Ihnen nicht angenommen hatte, da ich ja davon ausging, dass sie immer nur mein Bestes wollten. </p>
<p>Jetzt, mit Ende 20, ist das vorbei. Ich treffe meine Entscheidungen und stehe zu ihnen, ich entscheide selbst wann ich mir von meinen Eltern Rat hole und lasse ihn mir nicht mehr aufdrängen und nach einiger Verwirrung und Verärgerung haben sie darauf sehr positiv reagiert. Ich glaube im Nachhinein, dass ich diesen Schritt schon viel früher hätte schaffen können, aber bin einfach nur froh, dass ich es &#8220;geschafft&#8221; habe (und seitdem auch meine Bauchschmerzen los bin). Geschaftt nicht zuletzt auch deshalb, weil meine Eltern mir immer signalisiert haben, dass ich meinen eigenen Weg gehen solle und sie mich dabei auch sehr unterstützt haben.</p>
<p>Ist meine Erziehung nun eine Art Kompromiss aus &#8220;Erziehung&#8221; und &#8220;Nichterziehung&#8221;? Oder ist es die &#8220;butterweiche Erziehung&#8221; von der ihr sprecht? Ich bin jetzt glücklich damit wie es gelaufen ist und kann daher nur schwer glauben, dass eine komplette &#8220;Nichterziehung&#8221; besser gewesen wäre. Aber überzeugt mich vom Gegenteil ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nachtfalter</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-28114</link>
		<dc:creator>Nachtfalter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 12:05:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
habe mir nicht alles durchgelesen, nur mal angelesen.
Ich habe den Eindruck, dass hier gegen die autoritäre Erziehung angeschrieben wird, als &quot;Erziehung überhaupt&quot;, gegen ein Feindbild. Dieses Feindbild scheint weit verbreitet zu sein, weil hierzulande, wie Erich Fromm schreibt, der &quot;autoritäre Charakter&quot; vorherrscht (er beschrieb drei &quot;Gesellschaftscharaktere&quot;). Dabei geht&#039;s um Über- und Unterordnung. 

Also geht&#039;s hier um ein Gegenprogramm zur Unterwerfung.

Mir erscheint&#039;s wie eine Antihaltung. Jemand, der so wie ihr, autoritär erzogen wurde, hat vielleicht auch vieles mitbekommen: Struktur, Orientierung (strukturierte, zielorientierte Vorbilder- &quot;selbst&quot; wenn das &quot;einzige&quot; Ziel das Wohlergehen des Erwachsenen ist), eine Moral welcher Art auch immer, Grenzen (realistische Notwendigkeiten), Freiheiten (Freiheit benötigt immer auch Grenzen, sonst ist die Freiheit ein Gefängnis, sh. Erich Fromm: &quot;Die Furcht vor der Freiheit&quot;, aber eben reflektierte Grenzen).

Dazu seid ihr, als (ggf.) autoritär Erzogene, in der Lage: Vermitteltes zu hinterfragen, auf sich gestellt, was schwer ist, oder mithilfe eines Therapeuten, der natürlich in seinen eigenen Beschränkungen handelt und das Ziel verfolgt, den Patienten innerhalb dieser Beschränkungen zum guten Funktionieren zu bringen.

Funktioniert der Patient auf die Art des Therapeuten oder innerhalb dessen Schema, sind alle &quot;zufrieden&quot;, vor allem die Außenwelt, jedoch unterwirft sich der Patient erneut (der Außenwelt, den Regeln der Gesellschaft, die beiden Beteiligten unbewusst bleiben, da nun die Auseinandersetzung nicht mehr nötig ist). Dadurch ist er in seinem Erkenntnisprozess gehemmt. Er ist vor der Realität ausgewichen, indem er sich in einen Schutzraum begeben hat und den Schutzraum nun in die Außenwelt mitnimmt.

Worauf ich hinauswollte: Ich wurde quasi laissez-faire erzogen und verwöhnt, als müsste ich nie aus meinem Schutzraum (goldenen Käfig) hinaus. Daher ist mir vieles unbewusst geblieben. Ich bin bisher immer nur tw. aus dem Käfig herausgekommen (ist ja bequem darin, außen war&#039;s im gegensatz natürlich extrem unbequem). Der Käfig bestand nicht aus Regeln, sondern aus fehlender Orientierung und Vorbildern, Ablehnung von Vorbildern, fehlender Struktur, Anleitung, Kommunikation, Resonanz und viel &quot;Gemütlichkeit&quot; und &quot;Harmonie&quot;.

Das ist für mich keine Variante, und ich habe das Gefühl, das &quot;Unerzogenprinzip&quot; führt gerade dorthin, es erscheint mir zu einfach. Die Fixierung des Erwachsenen auf das Kind (statt beider auf die Umwelt und die Kommunikation mit ihr) erscheint mir zu groß.

Ein Beispiel: In der indischen Provinz orientieren sich die Kinder an Notwendigkeiten, freie Zeit zum Spielen bleibt, aber sie müssen auch helfen und sehr selbständig sein (können sich bei 70 Schülern in einer Klasse konzentrieren, da gibt es kein Nicht-Funktionieren im pos. Sinn, bzw. ist das sehr selten).

Ich denke, die Eltern sollten lieber schauen, wie sie selbst in der Welt klarkommen und dabei nicht sich selbst und ihr Kind zu vergessen.

Was meint ihr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
habe mir nicht alles durchgelesen, nur mal angelesen.<br />
Ich habe den Eindruck, dass hier gegen die autoritäre Erziehung angeschrieben wird, als &#8220;Erziehung überhaupt&#8221;, gegen ein Feindbild. Dieses Feindbild scheint weit verbreitet zu sein, weil hierzulande, wie Erich Fromm schreibt, der &#8220;autoritäre Charakter&#8221; vorherrscht (er beschrieb drei &#8220;Gesellschaftscharaktere&#8221;). Dabei geht&#8217;s um Über- und Unterordnung. </p>
<p>Also geht&#8217;s hier um ein Gegenprogramm zur Unterwerfung.</p>
<p>Mir erscheint&#8217;s wie eine Antihaltung. Jemand, der so wie ihr, autoritär erzogen wurde, hat vielleicht auch vieles mitbekommen: Struktur, Orientierung (strukturierte, zielorientierte Vorbilder- &#8220;selbst&#8221; wenn das &#8220;einzige&#8221; Ziel das Wohlergehen des Erwachsenen ist), eine Moral welcher Art auch immer, Grenzen (realistische Notwendigkeiten), Freiheiten (Freiheit benötigt immer auch Grenzen, sonst ist die Freiheit ein Gefängnis, sh. Erich Fromm: &#8220;Die Furcht vor der Freiheit&#8221;, aber eben reflektierte Grenzen).</p>
<p>Dazu seid ihr, als (ggf.) autoritär Erzogene, in der Lage: Vermitteltes zu hinterfragen, auf sich gestellt, was schwer ist, oder mithilfe eines Therapeuten, der natürlich in seinen eigenen Beschränkungen handelt und das Ziel verfolgt, den Patienten innerhalb dieser Beschränkungen zum guten Funktionieren zu bringen.</p>
<p>Funktioniert der Patient auf die Art des Therapeuten oder innerhalb dessen Schema, sind alle &#8220;zufrieden&#8221;, vor allem die Außenwelt, jedoch unterwirft sich der Patient erneut (der Außenwelt, den Regeln der Gesellschaft, die beiden Beteiligten unbewusst bleiben, da nun die Auseinandersetzung nicht mehr nötig ist). Dadurch ist er in seinem Erkenntnisprozess gehemmt. Er ist vor der Realität ausgewichen, indem er sich in einen Schutzraum begeben hat und den Schutzraum nun in die Außenwelt mitnimmt.</p>
<p>Worauf ich hinauswollte: Ich wurde quasi laissez-faire erzogen und verwöhnt, als müsste ich nie aus meinem Schutzraum (goldenen Käfig) hinaus. Daher ist mir vieles unbewusst geblieben. Ich bin bisher immer nur tw. aus dem Käfig herausgekommen (ist ja bequem darin, außen war&#8217;s im gegensatz natürlich extrem unbequem). Der Käfig bestand nicht aus Regeln, sondern aus fehlender Orientierung und Vorbildern, Ablehnung von Vorbildern, fehlender Struktur, Anleitung, Kommunikation, Resonanz und viel &#8220;Gemütlichkeit&#8221; und &#8220;Harmonie&#8221;.</p>
<p>Das ist für mich keine Variante, und ich habe das Gefühl, das &#8220;Unerzogenprinzip&#8221; führt gerade dorthin, es erscheint mir zu einfach. Die Fixierung des Erwachsenen auf das Kind (statt beider auf die Umwelt und die Kommunikation mit ihr) erscheint mir zu groß.</p>
<p>Ein Beispiel: In der indischen Provinz orientieren sich die Kinder an Notwendigkeiten, freie Zeit zum Spielen bleibt, aber sie müssen auch helfen und sehr selbständig sein (können sich bei 70 Schülern in einer Klasse konzentrieren, da gibt es kein Nicht-Funktionieren im pos. Sinn, bzw. ist das sehr selten).</p>
<p>Ich denke, die Eltern sollten lieber schauen, wie sie selbst in der Welt klarkommen und dabei nicht sich selbst und ihr Kind zu vergessen.</p>
<p>Was meint ihr?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dominik K.</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-27088</link>
		<dc:creator>Dominik K.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 17:00:42 +0000</pubDate>
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		<description>20 Jähriger Erdrückter, Bericht aus der Erfahrung 

„Schluss mit der Erdrückung, wir müssen anfangen Hand in Hand zu ziehen.“ 

„Der Mensch , der von den Eltern gut und wohl butterweich erzogen wurde, wurde nicht erzogen , sondern erdrückt. Zwar war alles gut gemeint, aber sämtliche „Neins“ bleiben wie Steine im Motor hängen und verhedderten sich im Triebwerk, was dazu führte, dass der Motor ausfiel. So bleiben erdrückte Menschen auf der Strecke und können nicht oder nur noch schlecht atmen, weil sie ständig Angst haben vor weiterer Erdrückung.“

Wir als Erwachsene Menschen versuchen unsere Kinder zu erziehen, stehen an unserem Standpunkt und schauen die Kinder an. Unser Kind erzählt etwas, was es getan hat und als Reaktion kommt: „Nein“, das kann nicht wahr sein!“, und das nicht gerade selten. In dieser Unglaubwürdigkeit werden viele Kinder stehen gelassen und damit müssen sie dann durchs Leben gehen. Immer, wenn sie sich ans Herz fassen und etwas sagen wollen, bekommen sie diese eine Reaktion: „Nein, das kann nicht wahr sein!“. Es ist aber wahr! 

Und so wird das Kind immer ungläubiger, zweifelt sich und seine eigene Wahrheit an, weil es seine eigene Anzweifelt, und sich hinterfragt, ob das vielleicht doch nicht richtig ist, auf andere mit der eigenen Wahrheit zu zu gehen. Drum ziehen sich die Kinder zurück und versuchen auf ihre Art und Weise das aufgewahrte aufzustauen und irgendwelchen Menschen anzuvertrauen, die damit aber nichts anfangen können und ebenfalls ein „dummer Kommentar“ zurück kommt und die Kinder ganz „gestumpft“ werden, bis irgendwann der Radierer vom Bleistift abradiert ist.

So übernimmt der Mensch mit der Zeit den Glauben, nichts wert zu sein und teilt sich nicht mehr mit. Ab da kann man sagen, Erziehung ist fehlgeschlagen, da daraus eine Erdrückung wurde. Eltern wollen das Beste für ihre Kinder und das, was Eltern versuchen, das Leben der Kinder live mitzuerleben. Das wird aber niemals möglich sein, soviel Einfühlvermögen man noch in das Leben des Kindes steckt, die Eltern werden immernur Bezugspersonen bleiben.

Der Fehler, meiner Meinung nach ist, dass der Begriff „Eltern“ bzw. „Erziehungsberechtiger“
Schon viel zu systematisch klingt. Es hört sich fast schon so an, als wenn diese zwei Personen mit zwei Unterschiedlichen Meinungen , Empfindungen und Standpunkten diejenigen menschen sein sollen, die für das Kind alles im Leben bestimmen, weil sie dazu berechtigt sind und das Kind nur ein Kind ist und eben kein Recht hat, etwas dagegen zu sagen, da nur die Eltern berechtigt dazu sind, so bleibt das Kind im Glauben, es habe keine Rechte, weil ja Mutter und Vater diejenigen sind, die für mein Leben bestimmen und ich dementsprechend nichts tun brauche.

Dies ist auch eine fatale Verhaltensweise, sich selbst so dermaßen zu unterdrücken, im Glauben zu bleiben, wenn andere Entscheidungen für mich treffen, dann brauch ich das ja nicht mehr zu tun. Dies führt zu einem unsozialen Sozialverhalten mit schwerwiegenden Folgen in der Schulbildung z.B. , die daraufhinausführend Grundsteinlegend für die Berufliche Zukunft des „Unrechten Wesens“ sein soll. Und so geht irgendwann die gesamte Lebenslust flöten, weil man denkt, keine Chance im Leben zu haben, und man fremdbestimmt wird, durch die Erziehungsberechtigten, die einem sämtliche Rechte durch die dauerhaften Neins verwehren. 

Es kann nicht sein, dass Eltern so dermaßen überschützt die Hand über diese gleichartigen Personen halten, als wären sie irgendwelche anderen Menschen, als man selbst ist. Es kann nicht sein, dass versucht wird, eine Fremdwahrheit in die eigene Wahrheit zu implantieren, durch Fremdempfindungen, Fremdstandpunkte und Fremdempfehlungen. Das ist zwar alles lieb gemeint, damit kann das Kind aber letzten endes wenig anfangen, weil die Eltern nicht genau die Situation miterlebt haben, die z.b. das Kind miterlebt hat und somit NIEMALS empfinden können, was das Kind empfunden hat. Sicherlich durch erzählen. Aber wenn ihr kind allein Unterwegs ist, können Erzeihungsberechtigte niemals behaupten, wie sich ein Kind gefühlt hat oder sie können das Kind nicht gesehen haben, wie es in der Situation gehandelt hat und dementsprechend können sie nicht das Recht heraus nehmen, zu sagen, diese Handlungsweise war schlecht.

Für die Zukunft muss ein neues, systemfreies Leben geschaffen werden. Wo es nicht mehr den Begriff Eltern gibt, der allein schon viel zu viele gesetzliche Schwierigkeiten mit sich bringt, im falle von Scheidungen etc., wo Eltern als „besondere“ Personen dargestellt werden. Oder auch Erziehungsberechtigte vermittelt bloss den ungelüsten Eindruck dass andere Personen dazu berechtigt sind, mein Leben zu leben und das ist nun mal nicht der Fall. Ich lebe mein eigenes Leben und im Prinzip erzieht sich der Mensch selbst. 

Die anderen beiden „Personen“ dienen als Verhaltensratgeber, die einem Ratschläge und eigene Erfahrungen mit auf den Weg geben, aber niemals versuchen, aktiv eine „wichtige Person“ im Leben des Kindes zu spielen. Denn es erweckt den Eindruck, als wollen Eltern am liebsten bei allem dabei sein und das Kind immer begleiten – das kann aber niemals funktionieren und früher oder später ist das Kind eh auf sich allein gestellt. 

Wir leben in einem Land in dem JEDER MENSCH seine Rechte hat, wozu braucht es Sonderstellungen wie Eltern, die den Kindern auf die Finger hauen, und die Kinder dort hinschieben, wohin sie sie gerne haben, aber die Kinder selbst nicht hinwollen? Früher oder später machen sich Kinder Geedanken über denn sinn des lebens und fragen sich, warum das Leben so eintönig ist… ja, liebe Leute, wenn es „Personen“, im Leben gibt, oder du Personen dazu bringst, dass du den Menschen ein Recht dazu gibst, dass sie dein Verhalten bestimmen sollen, dann wirst du darauf kommen, dass es Menschen in deinem Leben gegeben haben muss, die dir etwas mit auf den weg gegeben haben, gegen was du dich nicht wehren konntest… aber je öfter und häufiger du dir darüber Gedanken machst, desto eher kannst du dich aus diesem System-System-System befreien und dir deine Freiheiten schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jähriger Erdrückter, Bericht aus der Erfahrung </p>
<p>„Schluss mit der Erdrückung, wir müssen anfangen Hand in Hand zu ziehen.“ </p>
<p>„Der Mensch , der von den Eltern gut und wohl butterweich erzogen wurde, wurde nicht erzogen , sondern erdrückt. Zwar war alles gut gemeint, aber sämtliche „Neins“ bleiben wie Steine im Motor hängen und verhedderten sich im Triebwerk, was dazu führte, dass der Motor ausfiel. So bleiben erdrückte Menschen auf der Strecke und können nicht oder nur noch schlecht atmen, weil sie ständig Angst haben vor weiterer Erdrückung.“</p>
<p>Wir als Erwachsene Menschen versuchen unsere Kinder zu erziehen, stehen an unserem Standpunkt und schauen die Kinder an. Unser Kind erzählt etwas, was es getan hat und als Reaktion kommt: „Nein“, das kann nicht wahr sein!“, und das nicht gerade selten. In dieser Unglaubwürdigkeit werden viele Kinder stehen gelassen und damit müssen sie dann durchs Leben gehen. Immer, wenn sie sich ans Herz fassen und etwas sagen wollen, bekommen sie diese eine Reaktion: „Nein, das kann nicht wahr sein!“. Es ist aber wahr! </p>
<p>Und so wird das Kind immer ungläubiger, zweifelt sich und seine eigene Wahrheit an, weil es seine eigene Anzweifelt, und sich hinterfragt, ob das vielleicht doch nicht richtig ist, auf andere mit der eigenen Wahrheit zu zu gehen. Drum ziehen sich die Kinder zurück und versuchen auf ihre Art und Weise das aufgewahrte aufzustauen und irgendwelchen Menschen anzuvertrauen, die damit aber nichts anfangen können und ebenfalls ein „dummer Kommentar“ zurück kommt und die Kinder ganz „gestumpft“ werden, bis irgendwann der Radierer vom Bleistift abradiert ist.</p>
<p>So übernimmt der Mensch mit der Zeit den Glauben, nichts wert zu sein und teilt sich nicht mehr mit. Ab da kann man sagen, Erziehung ist fehlgeschlagen, da daraus eine Erdrückung wurde. Eltern wollen das Beste für ihre Kinder und das, was Eltern versuchen, das Leben der Kinder live mitzuerleben. Das wird aber niemals möglich sein, soviel Einfühlvermögen man noch in das Leben des Kindes steckt, die Eltern werden immernur Bezugspersonen bleiben.</p>
<p>Der Fehler, meiner Meinung nach ist, dass der Begriff „Eltern“ bzw. „Erziehungsberechtiger“<br />
Schon viel zu systematisch klingt. Es hört sich fast schon so an, als wenn diese zwei Personen mit zwei Unterschiedlichen Meinungen , Empfindungen und Standpunkten diejenigen menschen sein sollen, die für das Kind alles im Leben bestimmen, weil sie dazu berechtigt sind und das Kind nur ein Kind ist und eben kein Recht hat, etwas dagegen zu sagen, da nur die Eltern berechtigt dazu sind, so bleibt das Kind im Glauben, es habe keine Rechte, weil ja Mutter und Vater diejenigen sind, die für mein Leben bestimmen und ich dementsprechend nichts tun brauche.</p>
<p>Dies ist auch eine fatale Verhaltensweise, sich selbst so dermaßen zu unterdrücken, im Glauben zu bleiben, wenn andere Entscheidungen für mich treffen, dann brauch ich das ja nicht mehr zu tun. Dies führt zu einem unsozialen Sozialverhalten mit schwerwiegenden Folgen in der Schulbildung z.B. , die daraufhinausführend Grundsteinlegend für die Berufliche Zukunft des „Unrechten Wesens“ sein soll. Und so geht irgendwann die gesamte Lebenslust flöten, weil man denkt, keine Chance im Leben zu haben, und man fremdbestimmt wird, durch die Erziehungsberechtigten, die einem sämtliche Rechte durch die dauerhaften Neins verwehren. </p>
<p>Es kann nicht sein, dass Eltern so dermaßen überschützt die Hand über diese gleichartigen Personen halten, als wären sie irgendwelche anderen Menschen, als man selbst ist. Es kann nicht sein, dass versucht wird, eine Fremdwahrheit in die eigene Wahrheit zu implantieren, durch Fremdempfindungen, Fremdstandpunkte und Fremdempfehlungen. Das ist zwar alles lieb gemeint, damit kann das Kind aber letzten endes wenig anfangen, weil die Eltern nicht genau die Situation miterlebt haben, die z.b. das Kind miterlebt hat und somit NIEMALS empfinden können, was das Kind empfunden hat. Sicherlich durch erzählen. Aber wenn ihr kind allein Unterwegs ist, können Erzeihungsberechtigte niemals behaupten, wie sich ein Kind gefühlt hat oder sie können das Kind nicht gesehen haben, wie es in der Situation gehandelt hat und dementsprechend können sie nicht das Recht heraus nehmen, zu sagen, diese Handlungsweise war schlecht.</p>
<p>Für die Zukunft muss ein neues, systemfreies Leben geschaffen werden. Wo es nicht mehr den Begriff Eltern gibt, der allein schon viel zu viele gesetzliche Schwierigkeiten mit sich bringt, im falle von Scheidungen etc., wo Eltern als „besondere“ Personen dargestellt werden. Oder auch Erziehungsberechtigte vermittelt bloss den ungelüsten Eindruck dass andere Personen dazu berechtigt sind, mein Leben zu leben und das ist nun mal nicht der Fall. Ich lebe mein eigenes Leben und im Prinzip erzieht sich der Mensch selbst. </p>
<p>Die anderen beiden „Personen“ dienen als Verhaltensratgeber, die einem Ratschläge und eigene Erfahrungen mit auf den Weg geben, aber niemals versuchen, aktiv eine „wichtige Person“ im Leben des Kindes zu spielen. Denn es erweckt den Eindruck, als wollen Eltern am liebsten bei allem dabei sein und das Kind immer begleiten – das kann aber niemals funktionieren und früher oder später ist das Kind eh auf sich allein gestellt. </p>
<p>Wir leben in einem Land in dem JEDER MENSCH seine Rechte hat, wozu braucht es Sonderstellungen wie Eltern, die den Kindern auf die Finger hauen, und die Kinder dort hinschieben, wohin sie sie gerne haben, aber die Kinder selbst nicht hinwollen? Früher oder später machen sich Kinder Geedanken über denn sinn des lebens und fragen sich, warum das Leben so eintönig ist… ja, liebe Leute, wenn es „Personen“, im Leben gibt, oder du Personen dazu bringst, dass du den Menschen ein Recht dazu gibst, dass sie dein Verhalten bestimmen sollen, dann wirst du darauf kommen, dass es Menschen in deinem Leben gegeben haben muss, die dir etwas mit auf den weg gegeben haben, gegen was du dich nicht wehren konntest… aber je öfter und häufiger du dir darüber Gedanken machst, desto eher kannst du dich aus diesem System-System-System befreien und dir deine Freiheiten schaffen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Josef Neffe</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-20122</link>
		<dc:creator>Franz Josef Neffe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 17:53:44 +0000</pubDate>
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		<description>Die &quot;erzogenen&quot; Menschen sind doch fast alle gar nicht &quot;erzogen&quot; sondern erpresst worden. Für mich geht es darum, nicht zu erpressen, Druck zu vermeiden. Wenn jemand etwas nicht erreicht, wir machen alle in der Regel nach mehr Druck.
Wenn ich nun persönlich eine Problemlösung so lebe, dass es mir recht gut geht damit, so kann es doch sein, dass jemand, der sein Problem nicht lösen kann, mich fragt: &quot;Wie machst Du das?&quot; Das wäre dann aufgrund der Sogwirkung des Beispiels geschehen. Wenn mir jemand von sich aus folgen möchte, um meinen ErFAHRungsweg kennenzulernen, das wäre das, was die Worte Lernen + Lehren ursprünglich bedeuten.
Die Ich-kann-Schule brauche ich nicht zu machen. Jeder hat sie in sich und kann - wenn es ihm bewusst ist - davon bewusst Gebrauch machen. Meine Aufgabe ist nur zu zeigen, dass es geht. Die wirkliche Schule ist kein künstliches Konstrukt sondern lebendige Wirklichkeit.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;erzogenen&#8221; Menschen sind doch fast alle gar nicht &#8220;erzogen&#8221; sondern erpresst worden. Für mich geht es darum, nicht zu erpressen, Druck zu vermeiden. Wenn jemand etwas nicht erreicht, wir machen alle in der Regel nach mehr Druck.<br />
Wenn ich nun persönlich eine Problemlösung so lebe, dass es mir recht gut geht damit, so kann es doch sein, dass jemand, der sein Problem nicht lösen kann, mich fragt: &#8220;Wie machst Du das?&#8221; Das wäre dann aufgrund der Sogwirkung des Beispiels geschehen. Wenn mir jemand von sich aus folgen möchte, um meinen ErFAHRungsweg kennenzulernen, das wäre das, was die Worte Lernen + Lehren ursprünglich bedeuten.<br />
Die Ich-kann-Schule brauche ich nicht zu machen. Jeder hat sie in sich und kann &#8211; wenn es ihm bewusst ist &#8211; davon bewusst Gebrauch machen. Meine Aufgabe ist nur zu zeigen, dass es geht. Die wirkliche Schule ist kein künstliches Konstrukt sondern lebendige Wirklichkeit.<br />
Ich grüße freundlich.<br />
Franz Josef Neffe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andy</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-19672</link>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 09:30:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/#comment-19672</guid>
		<description>Ich lehne Erziehung, als das Machen von Menschen (-Kindern) ab. Da ist es ganz gleich, ob es nun &quot;ziehen&quot; oder &quot;drücken&quot; oder sonst wie genannt wird. Sobald jemand daher kommt und meint, er wüsste, wie ein anderer Mensch zu sein hat und er kenne da eine Methode, wie der andere Mensch so wird, wie er es für richtig hält, bekommt dieser Prozess, den ich als ein Machen von Menschen verstehe, nicht meine Zustimmung.

Mir scheint diese &quot;Ich-kann-Schule&quot; genau so eine Methode zu sein. Ich habe Ihr Buch nicht gelesen. Ich habe nur alle Ihre Texte hier auf unerzogen.de gelesen.

&quot;Zum einen geht es darum, wenn ich von jemand etwas will, dass ich mir dafür was einfallen lasse, was ZIEHT.&quot;

Es ist Ihr gutes Recht, einen Willen zu haben. Es ist auch Ihr gutes Recht, sich dafür einzusetzen, dass Sie Ihren Willen bekommen. Aber es gibt im menschlichen Miteinander grenzen. Sie scheinen in einer &quot;Ich-kann-Schule&quot; die Unwissenheit, die Unfertigkeit, die Ergänzungsbedürftigkeit von Kindern auszunutzen. Wenn sie sich Ihren Willen unter Erwachsenen &quot;erschleichen&quot; würden. Wenn Sie es fertig brächten, unter Erwachsenen immer Ihren Willen zu bekommen, dann würden Sie wohl irgendwann mächtig Ärger bekommen. Nämlich, sobald die Erwachsenen durchschauen, dass sie von Ihnen durch Psychospielchen dazu gebracht wurden, Ihrem Willen zu folgen. Die Gefahr besteht ja bei Kindern weniger. Entweder die Kinder sind dann schon so manipuliert, dass sie sowieso nichts mehr merken, oder sie sind zu dem Zeitpunkt schon so weit von der Schule weg, dass sie sich lieber an ihren eigenen Kindern auslassen, als bei den Lehrern von einst.

Unter Menschen gehört es nunmal dazu, dass man nicht immer bekommt, was man will. Dieser Grundsatz sollte für Lehrer oder Erwachsene genauso gelten, wie für Schüler oder Kinder. Machen Sie ruhig Ihre &quot;Ich-kann-Schule&quot; und stellen Sie es den Kindern frei, diese Schule zu besuchen oder auch nicht. Ich vermute, dass Sie dann genauso vor leeren Bänken stehen würden, wie so viele Reformpädagogen vor Ihnen, die dieses &quot;Experimen&quot; gewagt haben. Experiment ist in Anführungsstrichen, denn Freiheit sollte nie und nirgends nur zu einem Experiment verkümmern.
Wenn Ihre Reihen dann doch gefüllt wären, dann würde ich mich ganz offen und ehrlich mit Ihnen freuen.

Bis dahin frage ich Sie, wer bestimmt, was &quot;gute Bedeutung&quot; ist; was &quot;gute Entwicklung&quot; ist? Wer entscheidet über &quot;Kräften, Talenten, Potentialen, Fähigkeiten, Begabungen des Betroffenen&quot;? Wovon sind denn die &quot;Betroffenen&quot; betroffen? Welche Talente und Bedürfnisse werden betrachtet? Welche zugelassen, welche unterdrückt? Warum wollen Sie Lebenswichtiges im Unterbewussten erreichen?

Mit freundlichen Grüßen und neugierig auf Ihre Antwort
Andy</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lehne Erziehung, als das Machen von Menschen (-Kindern) ab. Da ist es ganz gleich, ob es nun &#8220;ziehen&#8221; oder &#8220;drücken&#8221; oder sonst wie genannt wird. Sobald jemand daher kommt und meint, er wüsste, wie ein anderer Mensch zu sein hat und er kenne da eine Methode, wie der andere Mensch so wird, wie er es für richtig hält, bekommt dieser Prozess, den ich als ein Machen von Menschen verstehe, nicht meine Zustimmung.</p>
<p>Mir scheint diese &#8220;Ich-kann-Schule&#8221; genau so eine Methode zu sein. Ich habe Ihr Buch nicht gelesen. Ich habe nur alle Ihre Texte hier auf unerzogen.de gelesen.</p>
<p>&#8220;Zum einen geht es darum, wenn ich von jemand etwas will, dass ich mir dafür was einfallen lasse, was ZIEHT.&#8221;</p>
<p>Es ist Ihr gutes Recht, einen Willen zu haben. Es ist auch Ihr gutes Recht, sich dafür einzusetzen, dass Sie Ihren Willen bekommen. Aber es gibt im menschlichen Miteinander grenzen. Sie scheinen in einer &#8220;Ich-kann-Schule&#8221; die Unwissenheit, die Unfertigkeit, die Ergänzungsbedürftigkeit von Kindern auszunutzen. Wenn sie sich Ihren Willen unter Erwachsenen &#8220;erschleichen&#8221; würden. Wenn Sie es fertig brächten, unter Erwachsenen immer Ihren Willen zu bekommen, dann würden Sie wohl irgendwann mächtig Ärger bekommen. Nämlich, sobald die Erwachsenen durchschauen, dass sie von Ihnen durch Psychospielchen dazu gebracht wurden, Ihrem Willen zu folgen. Die Gefahr besteht ja bei Kindern weniger. Entweder die Kinder sind dann schon so manipuliert, dass sie sowieso nichts mehr merken, oder sie sind zu dem Zeitpunkt schon so weit von der Schule weg, dass sie sich lieber an ihren eigenen Kindern auslassen, als bei den Lehrern von einst.</p>
<p>Unter Menschen gehört es nunmal dazu, dass man nicht immer bekommt, was man will. Dieser Grundsatz sollte für Lehrer oder Erwachsene genauso gelten, wie für Schüler oder Kinder. Machen Sie ruhig Ihre &#8220;Ich-kann-Schule&#8221; und stellen Sie es den Kindern frei, diese Schule zu besuchen oder auch nicht. Ich vermute, dass Sie dann genauso vor leeren Bänken stehen würden, wie so viele Reformpädagogen vor Ihnen, die dieses &#8220;Experimen&#8221; gewagt haben. Experiment ist in Anführungsstrichen, denn Freiheit sollte nie und nirgends nur zu einem Experiment verkümmern.<br />
Wenn Ihre Reihen dann doch gefüllt wären, dann würde ich mich ganz offen und ehrlich mit Ihnen freuen.</p>
<p>Bis dahin frage ich Sie, wer bestimmt, was &#8220;gute Bedeutung&#8221; ist; was &#8220;gute Entwicklung&#8221; ist? Wer entscheidet über &#8220;Kräften, Talenten, Potentialen, Fähigkeiten, Begabungen des Betroffenen&#8221;? Wovon sind denn die &#8220;Betroffenen&#8221; betroffen? Welche Talente und Bedürfnisse werden betrachtet? Welche zugelassen, welche unterdrückt? Warum wollen Sie Lebenswichtiges im Unterbewussten erreichen?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen und neugierig auf Ihre Antwort<br />
Andy</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Josef Neffe</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-19665</link>
		<dc:creator>Franz Josef Neffe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 22:19:16 +0000</pubDate>
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		<description>ErZIEHung habe ich in der Ich-kann-Schule als Vergleichsmodell angegeben zu dem, was in der Du-musst-Schule zwar ErZIEHung genannt wird aber da facto ErDRÜCKung ist.
Ganz klar ist ErDRÜCKung inakzeptabel, wie immer man sie auch nennt.
Mir kommt es aber nicht darauf an, den DRUCK durch ein GEZERRE zu verdrängen.
Mir kommt es darauf an, a) Druckwirkungen und b) Sogwirkungen zu erkennen und zu unterscheiden.
Aus der Ich-kann-Schule-Perspektive hat ErZIEhung zwei Aspekte:
Zum einen geht es darum, wenn ich von jemand etwas will, dass ich mir dafür was einfallen lasse, was ZIEHT. Wenn ich also EINFLUSS auf jemand ausüben will, dann beginnt das in der IKS erst einmal mit einer achtsamen Wahrnehmung, was da ist und wie es wirkt. Dann kann ich ein Angebot machen, das ZIEHT.
Zum anderen erkenne ich, wenn ich genau beobachte und mich einfühle, wie es den Kräften, Talenten, Potentialen, Fähigkeiten, Begabungen des Betroffenen geht. Wenn es ihnen schlecht geht, dann weiß ich: Sie sehnen sich danach, dass es ihnen gut geht. Sehnsucht ist ein SOG-Faktor. Ich kann nun genau das anbieten, wonach die betroffenen Kräfte hungern. Und ich kann es so anbieten, dass sie dadurch nicht nur satt werden sondern auch wachsen. Ich kann sozusagen, indem ich dem Geschehen eine gute Bedeutung gebe, eine gute Entwicklung fördern. In der Ich-kann-Schule darf die gute Entwicklung allerdings nicht aufgedrückt werden, sondern man muss sich was einfallen lassen, dass es der Betroffene von sich aus möchte. Wenn ich mir seine Talente und ihre Bedürfnisse genauer anschaue als er, ist dies nicht schwer.
ErZIEHung ist in der Ich-kann-Schule ein FEINER Umgang mit den FEINEN Kräften und ihren Bedürfnissen. 
Die Du-musst-Schule versucht, alles über den bewussten Verstand zu machen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer empfinde ich dies als sehr fahrlässig. Der bewusste Verstand ist beschränkt, eitel, weitgehend fehlinformiert und für das meiste, was wir von ihm wollen, gar nicht zuständig. Die lebenswichtigen Funktionen werden nicht von ihm sondern IM UNBEWUSSTEN gesteuert. Wenn wir also etwas Lebenswichtiges erreichen wollen, müssen wir uns an das UNBEWUSSTE wenden. Mit den feinen Seelen- und Geisteskräften dort kann der plumpe, grobe Umgang der Du-musst-Pädagogik nicht zum gewünschten Erfolg führen; Geist lässt sich nicht nötigen, ergibt dann nur Not zurück. Wenn wir aber die seelischen und geistigen Vorgänge genau beobachten, erkennen wir auch hier in den effektiven Bewegungen das SOG-Prinzip. 
Geist drückt zurück, wenn man ihn erpressen will, aber er folgt, wenn ihn etwas zieht. Wer dies erkannt hat, weiß wie lebenswirksam originale ErZIEHung sein kann. ErZIEHung ist eine FEINE Chance.
Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ErZIEHung habe ich in der Ich-kann-Schule als Vergleichsmodell angegeben zu dem, was in der Du-musst-Schule zwar ErZIEHung genannt wird aber da facto ErDRÜCKung ist.<br />
Ganz klar ist ErDRÜCKung inakzeptabel, wie immer man sie auch nennt.<br />
Mir kommt es aber nicht darauf an, den DRUCK durch ein GEZERRE zu verdrängen.<br />
Mir kommt es darauf an, a) Druckwirkungen und b) Sogwirkungen zu erkennen und zu unterscheiden.<br />
Aus der Ich-kann-Schule-Perspektive hat ErZIEhung zwei Aspekte:<br />
Zum einen geht es darum, wenn ich von jemand etwas will, dass ich mir dafür was einfallen lasse, was ZIEHT. Wenn ich also EINFLUSS auf jemand ausüben will, dann beginnt das in der IKS erst einmal mit einer achtsamen Wahrnehmung, was da ist und wie es wirkt. Dann kann ich ein Angebot machen, das ZIEHT.<br />
Zum anderen erkenne ich, wenn ich genau beobachte und mich einfühle, wie es den Kräften, Talenten, Potentialen, Fähigkeiten, Begabungen des Betroffenen geht. Wenn es ihnen schlecht geht, dann weiß ich: Sie sehnen sich danach, dass es ihnen gut geht. Sehnsucht ist ein SOG-Faktor. Ich kann nun genau das anbieten, wonach die betroffenen Kräfte hungern. Und ich kann es so anbieten, dass sie dadurch nicht nur satt werden sondern auch wachsen. Ich kann sozusagen, indem ich dem Geschehen eine gute Bedeutung gebe, eine gute Entwicklung fördern. In der Ich-kann-Schule darf die gute Entwicklung allerdings nicht aufgedrückt werden, sondern man muss sich was einfallen lassen, dass es der Betroffene von sich aus möchte. Wenn ich mir seine Talente und ihre Bedürfnisse genauer anschaue als er, ist dies nicht schwer.<br />
ErZIEHung ist in der Ich-kann-Schule ein FEINER Umgang mit den FEINEN Kräften und ihren Bedürfnissen. <br />
Die Du-musst-Schule versucht, alles über den bewussten Verstand zu machen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer empfinde ich dies als sehr fahrlässig. Der bewusste Verstand ist beschränkt, eitel, weitgehend fehlinformiert und für das meiste, was wir von ihm wollen, gar nicht zuständig. Die lebenswichtigen Funktionen werden nicht von ihm sondern IM UNBEWUSSTEN gesteuert. Wenn wir also etwas Lebenswichtiges erreichen wollen, müssen wir uns an das UNBEWUSSTE wenden. Mit den feinen Seelen- und Geisteskräften dort kann der plumpe, grobe Umgang der Du-musst-Pädagogik nicht zum gewünschten Erfolg führen; Geist lässt sich nicht nötigen, ergibt dann nur Not zurück. Wenn wir aber die seelischen und geistigen Vorgänge genau beobachten, erkennen wir auch hier in den effektiven Bewegungen das SOG-Prinzip. <br />
Geist drückt zurück, wenn man ihn erpressen will, aber er folgt, wenn ihn etwas zieht. Wer dies erkannt hat, weiß wie lebenswirksam originale ErZIEHung sein kann. ErZIEHung ist eine FEINE Chance.<br />
Ich grüße herzlich.<br />
Franz Josef Neffe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johanna</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-17758</link>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:31:40 +0000</pubDate>
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		<description>Der angeführte Artikel steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. 

Das Argument wird nicht von unerzogen Magazin aufgeführt, sondern nur von einer Autorin, die einen Artikel im unerzogen Magazin veröffentlicht hat. Wie andere Zeitungen und Zeitschriften auch, geben – wie auch im Impressum des Magazins verdeutlicht – die Meinungen der Autoren nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. 

Ich für meinen Teil verstehe das Argument nicht als Argument für Erziehung, sondern als ein Argument gegen Überwachung, einfach indem Sinne, dass erwiesen ist, dass Rückgänge nicht auf Überwachung zurück zu führen seien. 

Auch das angeführte Zitat zeigt deutlich, dass es sich hier noch nicht mal um die Meinung der Autorin handelt, sondern um die Meinung des Statistischen Bundesamts. Und gerade deswegen war es der Autorin vermutlich auch wichtig, das anzuführen – andere spitzfindige Kritiker des Artikels hätten vermutlich moniert, dass die Autorin just diese Schlussfolgerung des Statistischen Bundesamtes &quot;verschwiegen&quot; hätte... 

Einer Gruppe Kinder zu zeigen, wie man die Straßen sicher überquert, was es im mitunter sehr gefährlichen Verkehr zu beachten gibt, welche Regeln von Passanten geachtet und auch bei anderen Verkehrsteilnehmern als Grundwissen vorausgesetzt werden, ist ferner nicht als Erziehung im Sinne von manipulativer Menschenformung anzusehen, es sei denn natürlich, die Kinder würden solche als gebündeltes Wissen in einer workshopartigen Aktionen nicht mitmachen wollen, was sicherlich manchmal der Fall ist (allerdings meine Erfahrung nach eher für die Kinder eine willkommene Abwechslung vom Schultrott, die sie sehr gerne machen!). 

Es wäre geradezu fahrlässig und gefährlich, den Kindern diese Information vorzuenthalten. Selbstverständlich können diese Informationen auch anderweitig z.B. durch die Eltern, nach und nach etc. erlernt werden. 

Dass das Statistische Bundesamt die Übergabe von Information an Kindern als &quot;Erziehung&quot; betrachtet, ist nun Mal so aus Gründen der Tradition, anderer Blick auf die Welt und ein anderes Menschenbild etc., eingefahrenes Vokabular, dass nicht hinterfragt wird und schließlich, weil diejenigen, die solche Aktionen organisieren, das nun mal so nennen, und Kinder eben &quot;erzogen werden müssen&quot;, da ist so ein Begriff naheliegend...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der angeführte Artikel steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. </p>
<p>Das Argument wird nicht von unerzogen Magazin aufgeführt, sondern nur von einer Autorin, die einen Artikel im unerzogen Magazin veröffentlicht hat. Wie andere Zeitungen und Zeitschriften auch, geben – wie auch im Impressum des Magazins verdeutlicht – die Meinungen der Autoren nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. </p>
<p>Ich für meinen Teil verstehe das Argument nicht als Argument für Erziehung, sondern als ein Argument gegen Überwachung, einfach indem Sinne, dass erwiesen ist, dass Rückgänge nicht auf Überwachung zurück zu führen seien. </p>
<p>Auch das angeführte Zitat zeigt deutlich, dass es sich hier noch nicht mal um die Meinung der Autorin handelt, sondern um die Meinung des Statistischen Bundesamts. Und gerade deswegen war es der Autorin vermutlich auch wichtig, das anzuführen – andere spitzfindige Kritiker des Artikels hätten vermutlich moniert, dass die Autorin just diese Schlussfolgerung des Statistischen Bundesamtes &#8220;verschwiegen&#8221; hätte&#8230; </p>
<p>Einer Gruppe Kinder zu zeigen, wie man die Straßen sicher überquert, was es im mitunter sehr gefährlichen Verkehr zu beachten gibt, welche Regeln von Passanten geachtet und auch bei anderen Verkehrsteilnehmern als Grundwissen vorausgesetzt werden, ist ferner nicht als Erziehung im Sinne von manipulativer Menschenformung anzusehen, es sei denn natürlich, die Kinder würden solche als gebündeltes Wissen in einer workshopartigen Aktionen nicht mitmachen wollen, was sicherlich manchmal der Fall ist (allerdings meine Erfahrung nach eher für die Kinder eine willkommene Abwechslung vom Schultrott, die sie sehr gerne machen!). </p>
<p>Es wäre geradezu fahrlässig und gefährlich, den Kindern diese Information vorzuenthalten. Selbstverständlich können diese Informationen auch anderweitig z.B. durch die Eltern, nach und nach etc. erlernt werden. </p>
<p>Dass das Statistische Bundesamt die Übergabe von Information an Kindern als &#8220;Erziehung&#8221; betrachtet, ist nun Mal so aus Gründen der Tradition, anderer Blick auf die Welt und ein anderes Menschenbild etc., eingefahrenes Vokabular, dass nicht hinterfragt wird und schließlich, weil diejenigen, die solche Aktionen organisieren, das nun mal so nennen, und Kinder eben &#8220;erzogen werden müssen&#8221;, da ist so ein Begriff naheliegend&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-17753</link>
		<dc:creator>Sandra</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:32:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/#comment-17753</guid>
		<description>zumindest gibt das &quot;unerzogen Magazin&quot;:http://www.unerzogen-magazin.de Herrn Neffe Unterstützung in der Wichtigkeit von Erziehung.
Laut des Artikels &quot;Big Parents Are Watching You&quot;:http://www.unerzogen-magazin.de/aktuelle_ausgabe/?view=ad&amp;aid=150 ist es unter anderem lebensschützend für Kinder im Straßenverkehr, dass diese eine Verkehrs-ERZIEHUNG erhalten. Das Argument wir vom unerzogen-Magazin geführt, um zu belegen, dass eine Überwachung nicht im hohen Maße notwendig ist.
Durch mehr Erziehung ist ein weniger an Überwachung notwendig.

Zitat: Dieser Rückgang ist den Untersuchungen des Statistischen Bundesamts
nach auf ... sowie auf erfolgreiche Verkehrserziehungsmaßnahmen zurückzuführen. Seite 41 Heft 4/09</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zumindest gibt das <a href="http://www.unerzogen-magazin.de">unerzogen Magazin</a> Herrn Neffe Unterstützung in der Wichtigkeit von Erziehung.<br />
Laut des Artikels <a href="http://www.unerzogen-magazin.de/aktuelle_ausgabe/?view=ad&#38;aid=150">Big Parents Are Watching You</a> ist es unter anderem lebensschützend für Kinder im Straßenverkehr, dass diese eine Verkehrs-ERZIEHUNG erhalten. Das Argument wir vom unerzogen-Magazin geführt, um zu belegen, dass eine Überwachung nicht im hohen Maße notwendig ist.<br />
Durch mehr Erziehung ist ein weniger an Überwachung notwendig.</p>
<p>Zitat: Dieser Rückgang ist den Untersuchungen des Statistischen Bundesamts<br />
nach auf &#8230; sowie auf erfolgreiche Verkehrserziehungsmaßnahmen zurückzuführen. Seite 41 Heft 4/09</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andy</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-17691</link>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:04:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/#comment-17691</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Neffe,

könnten Sie Ihre Behauptungen, das Erziehung überlebensnotwendig ist und das Erziehung ein sinnvolles, notwendiges Werkzeug fürs Überleben ist, begründen/ darlegen? Vermutlich verstehen wir etwas anderes unter dem Begriff Erziehung. Für was soll Erziehung unser Werkzeug sein?

Mit freundlichen Grüßen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Neffe,</p>
<p>könnten Sie Ihre Behauptungen, das Erziehung überlebensnotwendig ist und das Erziehung ein sinnvolles, notwendiges Werkzeug fürs Überleben ist, begründen/ darlegen? Vermutlich verstehen wir etwas anderes unter dem Begriff Erziehung. Für was soll Erziehung unser Werkzeug sein?</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Josef Neffe</title>
		<link>http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/comment-page-1/#comment-17690</link>
		<dc:creator>Franz Josef Neffe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:40:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unerzogen.de/zweifel-kritik/2009/08/05/die-angst-vor-der-freiheit-was-macht-unerzogen-so-schwierig-fur-erzogene-menschen/#comment-17690</guid>
		<description>Wir haben im Leben verschiedene Instrumente, u.a. die Sprache. Man kann mit jedem Instrument sowhl Kunstwerke schaffen als auch sich und andere verletzen. Wichtig erscheint mir als Ich-kann-Schule-Lehrer deshalb der Sorgfältige Umgang mit den Lebenswerkzeugen.
Ich sehe, dass wir ErZIEHung so gut wie ausschließlich mit DRUCK machen; es wird verdrängt, dass es also keine ErZIEHung ist sonder ErDRÜCKung. 
Probleme lassen sich nur lösen, wenn man das tatsächliche Problem löst.
Als tatsächliches Problem beobachte ich, dass wir a) Druck mit Sog verwechseln und b) dass wir das SOGprinzip vollkommen missachten. Es geht nicht darum, die üblichen Erpressungversuche durch ein Hinundherzerren zu ersetzen. Es geht darum, zu erkennen, dass es in unserem Leben riesige SOG-Kräfte gibt, die mit uns machen, was sie wollen, wenn wir nicht lernen, MIT ihnen zu machen, was wir wollen. Durch Pädagogik lernen wir, GEGEN sie zu machen, was wir wollen, und scheitern damit logischerweise. Um uns aber weiter in die verkehrte Richtung zu treiben, SUGGERIERT man uns Schuldgefühle: Wir haben dieswen Blödsinn nich nicht fleißig genug gemacht. Damit wir nicht dauernd mit SANKTIONEN - lat. &quot;sanctus&quot; bedeutet ebenso &quot;heilig&quot; wie &quot;verflucht&quot; - überzogen werden, lassen wir uns verführen, geben uns Mühe (und bekommen sie folglich), strengen uns an und überwinden uns (und sind es dann auch: angestrengt und überwunden).
ERZIEHUNG IST ÜBERLEBENSNOTWENDIG.
Erziehung, ich hab es schon erwähnt, bedeutet nicht, Drücken durch Zerren zu ersetzen. 
EZIEHUNG bedeutet; SICH sorgfältig MIT DEN SOG-KRÄFTEN ZU BESCHÄFTIGEN.
Für die Untersucheungen zur neuen Ich-kann-Schule in den letzten 35 Jahren habe ich immer sensibel empfunden, welch entsetzlichen Hunger und Durst die Kräfte von Seele und Geist leiden müssen bei dem vernichtenden Umgang damit, den wir von der Pädagogik gelernt haben. Die aus diesem Überlebenskampf resultierenden, wahrnehmbaren SOG-Kräfte sind riesig - und sie werden fast nie bedient. Den Körper füttern wir ständig, Geist und Seele nie.
Das soll als ein IKS-Beispiel für SOG genügen.
Druck komprimiert die Probleme und ist ein stumpfes Instrument. Sog löst, richtet auf und erlaubt, bei geringstem Aufwand die Kräfte zielgenau zu lenken. Und es geht nur, wenn ich mir was einfallen lasse, was ZIEHT. Deshalb sage ich es noch einmal: ErZIEHung ist ein sinnvolles, notwendiges Werkzeug fürs Überleben. Wir sollten uns nicht von der Masse derer, die es nicht verstanden haben und die überhaupt nicht damit umgehen können, unsere wichtigsten Werkzeuge aus der hand nehmen lassen.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben im Leben verschiedene Instrumente, u.a. die Sprache. Man kann mit jedem Instrument sowhl Kunstwerke schaffen als auch sich und andere verletzen. Wichtig erscheint mir als Ich-kann-Schule-Lehrer deshalb der Sorgfältige Umgang mit den Lebenswerkzeugen.<br />
Ich sehe, dass wir ErZIEHung so gut wie ausschließlich mit DRUCK machen; es wird verdrängt, dass es also keine ErZIEHung ist sonder ErDRÜCKung. <br />
Probleme lassen sich nur lösen, wenn man das tatsächliche Problem löst.<br />
Als tatsächliches Problem beobachte ich, dass wir a) Druck mit Sog verwechseln und b) dass wir das SOGprinzip vollkommen missachten. Es geht nicht darum, die üblichen Erpressungversuche durch ein Hinundherzerren zu ersetzen. Es geht darum, zu erkennen, dass es in unserem Leben riesige SOG-Kräfte gibt, die mit uns machen, was sie wollen, wenn wir nicht lernen, MIT ihnen zu machen, was wir wollen. Durch Pädagogik lernen wir, GEGEN sie zu machen, was wir wollen, und scheitern damit logischerweise. Um uns aber weiter in die verkehrte Richtung zu treiben, SUGGERIERT man uns Schuldgefühle: Wir haben dieswen Blödsinn nich nicht fleißig genug gemacht. Damit wir nicht dauernd mit SANKTIONEN &#8211; lat. &#8220;sanctus&#8221; bedeutet ebenso &#8220;heilig&#8221; wie &#8220;verflucht&#8221; &#8211; überzogen werden, lassen wir uns verführen, geben uns Mühe (und bekommen sie folglich), strengen uns an und überwinden uns (und sind es dann auch: angestrengt und überwunden).<br />
ERZIEHUNG IST ÜBERLEBENSNOTWENDIG.<br />
Erziehung, ich hab es schon erwähnt, bedeutet nicht, Drücken durch Zerren zu ersetzen. <br />
EZIEHUNG bedeutet; SICH sorgfältig MIT DEN SOG-KRÄFTEN ZU BESCHÄFTIGEN.<br />
Für die Untersucheungen zur neuen Ich-kann-Schule in den letzten 35 Jahren habe ich immer sensibel empfunden, welch entsetzlichen Hunger und Durst die Kräfte von Seele und Geist leiden müssen bei dem vernichtenden Umgang damit, den wir von der Pädagogik gelernt haben. Die aus diesem Überlebenskampf resultierenden, wahrnehmbaren SOG-Kräfte sind riesig &#8211; und sie werden fast nie bedient. Den Körper füttern wir ständig, Geist und Seele nie.<br />
Das soll als ein IKS-Beispiel für SOG genügen.<br />
Druck komprimiert die Probleme und ist ein stumpfes Instrument. Sog löst, richtet auf und erlaubt, bei geringstem Aufwand die Kräfte zielgenau zu lenken. Und es geht nur, wenn ich mir was einfallen lasse, was ZIEHT. Deshalb sage ich es noch einmal: ErZIEHung ist ein sinnvolles, notwendiges Werkzeug fürs Überleben. Wir sollten uns nicht von der Masse derer, die es nicht verstanden haben und die überhaupt nicht damit umgehen können, unsere wichtigsten Werkzeuge aus der hand nehmen lassen.<br />
Ich grüße freundlich.<br />
Franz Josef Neffe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

